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Startseite > Mit Stauden gestalten > Stauden mit Geschichte - Historische Stauden

Aconitum napellus - Blauer Berg-Eisenhut
Aconitum napellus - Blauer Berg-Eisenhut
Artikel-Nr.: 50858-101
9 cm Topf (0.5 l)
Preis 4,55 EUR
inkl. MwSt. 7.00 % zzgl. Versandkosten
ab 5 Stück    4,40 EUR
ab 10 Stück    4,20 EUR
Lieferstatus:
lieferbar (1-2 Wochen)
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Aconitum napellus - Blauer Berg-Eisenhut - BlütendetailsBlütendetailsAconitum napellus - Blauer Berg-EisenhutAconitum napellus - Blauer Berg-Eisenhut - SamenstandSamenstand

Eine bei uns heimische Wildstaude, die in Nord- und Mitteleuropa in höheren Lagen von Gebirgen zu finden ist. Sie wächst dort bevorzugt auf feuchten Wiesen, lichten Wäldern oder in der Nähe von Bachufern. Im Garten fühlt sich der Blauen Berg-Eisenhut deshalb an einem kühlen, gut mit Feuchtigkeit versorgten, humosen bis lehmigen, nährstoffreichen Standort wohl.

Aconitum napellus gilt heute als eine der giftigsten Pflanzen Europas. Da das Gift des Eisenhuts auch über die unverletzte Haut aufgenommen werden kann, raten wir deshalb beim Arbeiten mit dieser Pflanze – vom Ausputzen welker Blüten bis zum Umpflanzen – immer dazu Handschuhe zu tragen.

Schon in der Antike wusste man um die extreme Giftigkeit von Eisenhut, weshalb der römische Kaiser Trajan (53-117 n. Chr.) die Pflanzung von Eisenhut in der Stadt verboten haben soll, um der damals verbreitenden Giftmischerei entgegen zu wirken. Und schon William Shakespeare verglich die Stärke des Gifts mit Kanonenpulver in seinem Werk "König Heinrich IV." Ein Gegengift wurde bis heute noch nicht gefunden.

Lassen Sie sich von der starken Giftigkeit aber nicht davon abhalten, diesen schönen blaublühenden Eisenhut zu pflanzen. Denn auch wenn Vorsicht beim Umgang mit Aconitum geboten ist, ist er eine robuste, langlebige und schöne Staude, die in keinem Garten fehlen sollte. Im Spätsommer nach der Blüte sind die Pflanzen wenig ansehnlich, deshalb bitte mit Partnerpflanzen verwenden, die diesen Eisenhut im Spätsommer verdecken.

Mehr zu dieser Pflanze in unserem Juni-Rätsel 2007.


Details

Blütenfarbe: info blauviolett

Blütenfarbe

Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.

Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D   Dom
H   Hängeblätter
B   Bart

Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.

mehr im Begriffs-Lexikon
Blütezeit: info VI-VII

Blütezeit

Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.

mehr im Begriffs-Lexikon
Höhe: info 120 cm

Höhe

Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.

mehr im Begriffs-Lexikon
Lebensbereich: info GR/Fr2-3 hs-so

Lebensbereiche

Aus der Angabe des Lebensbereichs lässt sich ableiten, für welchen spezifischen Standort eine Pflanze geeignet ist.

Lebensbereiche
G   Gehölz
GR   Gehölz-Rand
Fr   Freifläche mit Wildstaudencharakter
B   Beet
SH   Freifläche mit Steppen-Heide-Charakter
H   Freifläche mit Heide-Charakter
St   Steinanlage
FS   Fels-Steppe
M   Matten
SF   Stein-Fugen
MK   Mauer-Kronen
A   Alpinum
WR   Wasser-Rand
W   Wasserpflanzen
KÜBEL   nicht winterharte Stauden
     
Feuchtezahlen
1   trockener Boden
2   frischer Boden
3   feuchter Boden
4   nasser Boden (Sumpf)
5   flaches Wasser
6   Schwimmblattpflanzen (verwurzelt)
7   untergetauchte (submerse) Pflanzen
8   Schwimmpflanzen
     
Lichtverhältnisse
so   sonnig
abs   absonnig
hs   halbschattig
sch   schattig
mehr im Begriffs-Lexikon
Winterhärtezone: info Z5

Winterhärtezonen

Der Angabe der Winterhärtezone können Sie entnehmen, welche Tiefstemperatur in Grad C eine bestimmte Pflanze ohne größere Schäden überstehen kann.

Zone   Temperatur in °C
Z1   unter - 45,5
Z2   - 45,5 bis - 40,1
Z3   - 40,0 bis - 34,5
Z4   - 34,4 bis - 28,9
Z5   - 28,8 bis - 23,4
Z6   - 23,3 bis - 17,8
Z7   - 17,7 bis - 12,3
Z8   - 12,2 bis - 6,7
Z9   - 6,6 bis - 1,2
Z10   - 1,1 bis + 4,4
Z11   über + 4,4
mehr im Begriffs-Lexikon
Pflanzabstand: 40 cm; 6 St./m²
Geselligkeit: info I

Geselligkeitsstufen

Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.

I   einzeln oder in kleinen Tuffs, 1-3 Pflanzen (bis max. 5)
II   in kleinen Trupps von etwa 3-10 Pflanzen
III   in größeren Gruppen von 10-20 Pflanzen
IV   in größeren Kolonien, ausgesprochen flächig
V   vorwiegend großflächig
mehr im Begriffs-Lexikon
Schnittpflanze: ja
Schneckenfraß: keine Gefahr
Heimische Wildstaude: ja
Insektenweide: ja
Giftklasse: info sehr stark giftig +++

Giftklassen

Die Giftklassen geben einen Anhaltswert, welche Pflanzen wie giftig sind.

(+)   wenig giftig
+   giftig
++   stark giftig
+++   sehr stark giftig
mehr im Begriffs-Lexikon
Familie: Ranunculaceae

Mehr Infos

Aconitum - Eisenhut

In der Gattung Eisenhut finden Sie schöne, langlebige und unkomplizierte Blütenstauden, die sich bevorzugt für kühle, frische, nährstoffreiche Standorte in halbschattiger oder schattiger Lage eignen.

1753 wurde die Pflanzengattung Aconitum von Carl von Linné das erste Mal beschrieben.
Doch bereits seit dem Mittelalter wurde der Eisenhut in Gärten gepflanzt und zählt nachweisbar zu den ältesten Zierstauden. Er ist eine traditionelle Heil- und Arzneipflanze, die in allen Teilen stark giftig ist. Eine unsachgemäße Verwendung kann zu schweren Vergiftungserscheinungen und sogar zum Tod führen.

Auch Gärtner sollten im Umgang mit dem Eisenhut Vorsicht walten lassen. Denn auch wenn Sie nicht vorhaben, den Eisenhut aus dem eigenen Garten zu verzehren, kann das Gift genauso über die Haut aufgenommen werden. Wir raten deshalb beim Arbeiten mit dieser Pflanze - vom Ausputzen welker Blüten bis zum Umpflanzen - immer Handschuhe zu tragen.

Der deutsche Trivialname Eisenhut bezieht sich auf das Aussehen der Blüten, die wie eiserne Helme mittelalterlicher Soldaten wirken. Weitere Trivialnamen sind Sturmhut, Ziegentod oder Wolfswurz. Der Name Wolfswurz (vor allem verwendet für den Wolfs-Eisenhut Aconitum vulparia) entstand dadurch, dass früher Fleisch mit dem Gift des Eisenhuts präpariert wurde, um damit Wölfe zu ködern und zu töten.

Pflanzpartner

Keine Angaben zu Pflanzpartnern vorhanden.

Nutzen Sie bei Bedarf bitte die Frage+Antwort-Funktion.

Fragen

Kundenfrage vom 05.10.2010:
Wäre eine Kombination mit Rosen, Katzenminze und großem Wollziest in einer gemischten Staudenrabatte denkbar?
Unsere Antwort vom 05.10.2010:
Aconitum bevorzugt einen schweren, nicht austrocknenden Boden und kommt auch im Halbschatten noch bestens zurecht. Die Standortansprüche von Katzenminze (welche?) und Wollziest weichen hiervon recht deutlich ab. Insofern ist die angedachte Kombination sicherlich nicht gerade optimal - aber auch nicht unmöglich.

Hier können Sie eine Frage zu Aconitum napellus stellen.
(Jedoch nicht zum Thema Lieferbarkeit.)
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