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Nicht nur für die heimische Fauna bieten Naturgärten einen Rückzugsort - auch der Mensch kann von der Pflanzung heimischer Wildstauden nur profitieren. So holt man sich mit Frauenmantel, Mutterkraut und Co. neben Schmetterlings- und Bienenweiden auch manch heilsames Kraut in den Garten. 2011 sind wir von NaturGarten e.V. zum "Fachbetrieb für naturnahes Grün - empfohlen von Bioland" gekürt worden. Nicht zuletzt weil wir finden, dass das Wissen über heimische Wildstauden und natürliche Gärten verbreitet werden muss.
"Heimische Wildstauden" sind Pflanzen, die in Deutschland wild vorkommen. Die einen häufig, andere fast gar nicht mehr - aber heimisch sind sie alle. "Stauden für naturnahe Pflanzungen" kommen zum Teil in anderen Ländern wild vor, zum Teil sind es Auslesen, "Verbesserungen" von heimischen Arten. In jedem Fall wirken sie natürlich und haben den "wilden Charakter" gemein. Außerdem dürfen "Schmetterlings- und Bienenweiden", also Stauden, von deren Blüten Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten besonders angezogen werden, in einem Naturgarten nicht fehlen.
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