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Der botanische Name leitet sich vom altdeutschen trol oder trolen ab, was soviel wie kugelig bedeutet; in Anlehnung hieran hießen Trollblumen einst auch Rolla, Trolldara und Rolleblume. Mit rund 30 verschiedenen Arten ist die Gattung Trollius in den gemäßigten und kälteren Regionen der Nordhalbkugel (vor allem in Asien) beheimatet. Die Gattung steht der Gattung Caltha sehr nahe, und lässt sich gut als Mitglied in der Familie der Hahnenfußgewächse erkennen. Über finger-/handförmig geteilten Blättern erheben sich aufrechte Stengel, an denen endständig auffällige, recht große, gelb bis orangefarbene Blüten in Kugel oder Schalenform prangen. Als Feuchtwiesengewächse lieben Trollblumen frischen und eher schweren (lehmigen), nährstoffreichen Boden, am liebsten in voller Sonne. Halbschatten wird toleriert, kommt jedoch Wurzeldruck von Gehölzen hinzu, versagen die Pflanzen schnell. Sehr schön und passend sind Trollblumen also am Rand von Teichen und Wasserläufen, in der Umgebung von Wasserbecken oder Feuchtstellen, aber auch in prächtigen Staudenrabatten, sofern die Bodenverhältnisse stimmen. Als Partner bieten sich Astilben, Brunnera, Geum, Filipendula, Myosotis und Thalictrum an. Ein Rückschnitt nach der Blüte in Kombination mit einer Düngung bewirkt häufig eine Zweitblüte.
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