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In unzähligen Filmen ritten Cowboys und Indianer durch unendlich scheinende Landschaften - kein Baum weit und breit, nur Gräser, Wildblumen und unendliche Weiten. Genau so stellen wir uns die Prärie, die typische Landschaft im mittleren Westen der USA, vor. Pflanzen, die in der Prärie überleben wollen, müssen robust sein, Stürme und Dürreperioden aushalten und den häufigen Präriefeuern trotzen. Aus diesem Grund haben Präriestauden Wurzeln entwickelt, welche tief ins fruchtbare Erdreich hinabreichen. Von dort können die Pflanzen nach den Bränden wieder austreiben. Wären die Feuer nicht, so würde die Prärie sich in kurzer Zeit in eine waldartige Landschaft verwandeln. Machen Sie sich doch diesen Effekt zu Nutze - statt die Gräser nach dem Winter in mühevoller Handarbeit zurückzuschneiden, können Sie diese auch einfach abbrennen... Inspiriert von der beeindruckenden Landschaft aus dem mittleren Westen der USA können Sie, ganz dem Trend der Zeit folgend, in Ihrem Garten attraktive Pflanzungen mit Wildcharakter gestalten. Mittlerweile wurden von vielen Pflanzen besondere Formen ausgelesen oder es erfolgte eine weitreichende züchterische Bearbeitung. Somit gibt es die Möglichkeit, neben einer Präriepflanzung mit ausschließlich Wildstauden auch deren Kulturformen zu verwenden. Wichtig sind lediglich ein vollsonniger Standort und ein gut durchlässiger Boden. Ansonsten stellen die Präriepflanzen wenige Ansprüche an ihren Standort. Aufgrund ihrer Herkunft sind sie sowohl an extreme Hitze als auch an Kälte gewöhnt. Wer offen ist für Pflanzen mit gleichen Standortansprüchen, die jedoch aus anderen Erdteilen stammen, für den erweitert sich die Palette der in Frage kommenden Pflanzen noch einmal ganz erheblich. Insbesondere viele Zwiebelblüher wie Allium oder auch Wildtulpen können dann den Frühjahrsaspekt einer Präriepflanzung stärken.
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