Aus Amerika stammende, etwas exotisch wirkende Solitärstaude mit blaugrünem Blattschopf und hoher kandelaberartiger Blütenrispe aus glockigen Blüten. Für gut durchlässige, kalkhaltige Böden an warmen bis heißen Plätzen. Diese Yucca-Art ist bei uns winterhart und bildet keinen Stamm aus.
Yucca filamentosa wirkt sehr schön in großflächigen, steppenartigen Anpflanzungen, wo sie zur Blütezeit eine beherrschende Stellung einnimmt. Blüht allerdings erst einige Jahre nach der Pflanzung.
Die Gattung Yucca stammt mit rund 30 Arten aus dem nördlichen bis mittleren Amerika. Dort wurden Yucca traditionell in vielerlei Hinsicht genutzt: zur Herstellung von Fäden, Körben, Tüchern und sogar von Waschmittel. Hierzulande kann sich die Pflanze nicht über Aussaat vermehren, da sie durch eine auf Palmlilien spezialisierte Motte befruchtet wird (Eiablage im Fruchtknoten!), die hier nicht vorkommt. Insofern wird die Pflanze über Teilung oder Abnehmen unterirdischer Triebspitzen, also vegetativ, vermehrt.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Der formschöne Atlas-Schwingel aus dem namensgebenden nordafrikanischen Gebirge, ist einer der größten innerhalb der Gattung und eignet sich deshalb auch gut als Solitärgras. Wertvoll ist er auch wegen der frühen Blüte und der graugrünen Blätter, die sich zum Winter hin beige verfärben und elegant bogenförmig überhängen. Der Atlas-Schwingel verträgt etwas mehr Feuchtigkeit als seine kleinen Brüder, kommt aber v.a. in trockenen Beeten zum Einsatz. weiter ...
VI-VII :: 20-25 :: St/FS1/Fr1-2 so weiß, blau geadert
Diese Art sollte man viel eher als Blattschmuckpflanze denn als Blütenpflanze sehen und einsetzen. Die genarbten, wildlederartigen,salbeigrünen Blätter haben einen wunderschönen grauen Schimmer und gekräuselte Blattränder. In milden Wintern und richtig eingesetzt, sind sie wintergrün. Die fein blau geaderten fast weißen Blüten werden da fast zur Nebensache. Zierlich-horstiger Wuchs und sehr langlebig. Am schönsten wirkt Geranium renardii auf schottrigen, nährstoffarmen Böden in der Sonne. weiter ...
Altmodische, bezaubernde Pflanze mit filzig-flaumigen, silbrigen Blättern und rosig-wolligen Blütenbällchen an aufrechten Stängeln. Sonne liebend und teppichbildend. Durchlässige, arme Böden. Toll zu rosa Rosen. weiter ...
Art.-Nr.: 51487-101 9 cm Topf (0.5 l)
Fragen
Kundenfrage vom 13.03.2012:
Wie schneide ich die Blätter dieser Pflanze Yucca filamentosa richtig und wann ist der beste Zeitpunkt im Jahr?
Unsere Antwort vom 14.03.2012:
Wenn nach einem harten Winter wie diesem das Laub der Yucca filamentosa unansehnlich geworden ist, kann es im Frühjahr etwa 20 cm über dem Boden abgeschnitten werden, sobald der Neuaustrieb sichtbar ist. Dieser darf nämlich nicht aus Versehen beim Rückschnitt beschädigt werden.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.