Diese kompakte, standfeste Züchtung mit den feinen, weißgestreiften Blättern bleibt etwas kleiner als die Sorte 'Karl Foerster'. Besonders im Austrieb sind die panaschierten Blätter sehr auffallend. Ein überaus bemerkenswertes Gras, das gut standfest und selbst im Winter noch attraktiv ist.
Besonders faszinierend sind die Blüten, die zu Beginn der Blütezeit in einer weitgefächerten Rispe erscheinen, sich später im Jahr jedoch zu einer schmaleren 'Ähre' verwandeln. Diese im Hochsommer gelb werdenden 'Ähren' schmücken den Garten dann bis in den Winter hinein. Schneidet man die Pflanze Ende Juli ganz zurück, bildet sich nochmals ein frischer Gräserhorst, der bis in den Herbst erhalten bleibt. Diese Sorte leidet unter sehr hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit. Das Gras eignet sich sowohl zur Einzelstellung als auch für die Gruppenpflanzung oder für Staudenbeete.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Diese artenreiche Gattung ist auf sehr unterschiedlichen Standorten weltweit verbreitet. Nur ganz wenige davon sind gartenwürdige Ziergräser - insbesondere Calamagrostis x acutiflora, ein heimischer, steriler (und deshalb besonders wertvoller) Wildbastard von Calamagrostis arundinacea und Calamagrostis epigejos.
Calamagrostis x acutiflora
Das Garten-Reitgras gedeiht sowohl an trockenen als auch an etwas feuchteren Stellen, nur sollte es an einen sonnigen Platz gepflanzt werden, da im Schatten die Blütenhalme leicht knicken. Der Rückschnitt sollte besonders früh im Jahr erfolgen, damit der frühe Austrieb nicht hinderlich ist. Schneidet man die Pflanze Ende Juli ganz zurück, bildet sich nochmals ein frischer Gräserhorst, der bis in den Herbst erhalten bleibt. Die natürliche, eher selten auftretende Hybride aus C. epigejos und C. arundinacea bildet dichte Horste und wächst aufrechter als die Elternteile.
Sehr gute, zuverlässige und empfehlenswerte, reinweiß blühende mittelhohe Sorte mit dichten Blütendolden und mittelgroßen Einzelblüten - für uns eine der besten! weiter ...
Ein ausgezeichneter, weiß blühender Klassiker aus dem Jahr 1935, der mit *** (ausgezeichnet) in der Staudensichtung bewertet wurde. Durch ihre sehr verträgliche Farbe ist sie mit vielen anderen Stauden problemlos kombinierbar. weiter ...
VI-VII :: 40-50 :: GR/Fr1-2 so weiß, purpur geadert
Ein besonderer Prachtstorchschnabel, der sich mit weißen, fein purpurgeaderten Blüten präsentiert. Im Herbst ziert er sich mit schön gefärbten Blättern. Auch für etwas trockenere, sonnige Gehölzrandbereiche geeignet. weiter ...
Art.-Nr.: 52638-101 9 cm Topf (0.5 l)
Fragen
Kundenfrage vom 29.08.2011:
Muss ich Calamagrostis x acutiflora 'Overdam' in Kübeln einpflanzen, damit sie nicht austreiben (im Wurzelbereich). Wir wollen eigentlich nur eine Pflanzen einzeln setzten und es soll auch nur eine bleiben und sich nicht unterirdisch ausbreiten.
Mike
Unsere Antwort vom 31.08.2011:
Calamagrostis x acutiflora 'Overdam' wächst horstig, d.h. es bildet keine unterirdischen Ausläufer.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.