Wer einmal den überwältigenden Duft dieser charmanten, hellvioletten Veilchen gerochen hat, wird ihn nicht mehr missen mögen. Eine sehr empfehlenswerte farbschöne Sorte des duftenden Parma-Veilchens. Gut winterhart und relativ stark wachsend.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Viola suavis duftet zweifellos so köstlich, süß und intensiv wie kein anderes Veilchen und das auch in der Vase! Deutlich heikler bei der Überwinterung hat das Parma-Veilchen doch ähnliche Ansprüche wie Viola odorata. Es braucht jedoch einen geschützten, warmen Platz und gut durchlässigen Boden. In klimatisch nicht begünstigten Lagen sollte es unbedingt Winterschutz erhalten - in diesem Fall ist eine Cloche (schützende Glasglocke) empfehlenswert. Besser noch ist die Überwinterung im Kalthaus. Ganz wunderbar eignet sich Viola suavis zur duftumwölkten Unterpflanzung von höherwüchsigen Kübelpflanzen (z. B. Rosenhochstämmchen), die geschützt, aber nicht zu warm, überwintert werden. Oder als Topfpflanze im kühlen Wintergarten, wo es dann schon ab Februar blüht und duftet. Wegen ihrer längeren Ausläufer sind Parma-Veilchen auch für Duft-Ampeln hervorragend geeignet. In jedem Fall ist eine ausreichende Düngung mit Hornspänen und/oder Kompost ratsam. Keine Herbstpflanzung!
Veilchen
Veilchen sind mit etwa 400 Arten und Unterarten über den ganzen Erdball verbreitet. Im 18. und 19. Jahrhundert waren Veilchen allenthalben sehr beliebt und es entstanden hunderte neuer Sorten. Viele davon sind verloren gegangen. In unserem Sortiment gibt es auch eine ganze Reihe erlesener Kostbarkeiten zu entdecken. In unseren 'Veilchenblättern' finden Sie zusätzlich detaillierte Kulturanleitungen, viele Veilchen-Geschichten, Informationen zu Veilchen als Heilpflanzen und auch einige Veilchen-Rezepte.
Der Zwerg-Schlangenbart, ein japanischer Verwandter unseres Maiglöckchens, hat grasartige dunkelgrüne immergrüne Blätter. Er bildet dichte, flache Bestände und ist in halbschattigen Bereichen ein sehr schöner immergrüner Bodenbedecker, der das ganze Jahr über "sauber" und ansprechend aussieht und bei flächiger Pflanzung wie eine einheitliche 'Rasenfläche' wirken kann. weiter ...
Die reinweißen Blüten stehen in dichten Trauben auf besonders langen Stielen, die gut aus dem grasartigen Laubschopf herausragen. Die helle Blütenfarbe ist an schattigen Plätzen ganz besonders wirkungsvoll! Ein wertvoller Spätsommer- und Herbstblüher, der sich zur Bepflanzung von Baumscheiben, aber auch als Einfassungspflanze, zur Grabbepflanzung, und für dekorative Pflanzgefäße ab 3 Liter Erdvolumen eignet. weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.