Die Sorte 'Coeur d'Alsace' gefällt durch auffallende Blütenpracht und grazile Blüten in rötlich-rosa Farbtönen und verzaubert mit zartem Duft. Sehr wüchsig, sät sie sich in rosa bis roten Tönen gut aus. Zusammen mit blauen und weißen Duft-Veilchen ergeben sich nach ein paar Jahren herrlich bunte Veilchenteppiche.
Das Veilchen ist wintergrün, treibt willig Ausläufer und bildet so in kurzer Zeit beachtliche Bestände. Ein sehr schöner Blühpartner für rote Veilchen ist die weiße Frühjahrs-Anemone (Anemone blanda 'White Splendour').
Armand Millet züchtete 1916 aus 'Lilas' und 'Perle Rose' diese reich blühende Duftveilchen-Sorte mit duftenden rosaroten Blüten. Armand Millet, geboren 1845 in Bourg-la-Reine, hat sein Leben dem Züchten verschrieben. Besonders engagiert war er im Bereich der Veilchen. So stammen viele, auch heute noch bekannte Viola-Sorten von ihm. Unter anderem können Viola odorata 'Opera', 'Admiral Avellan' und 'Armandine Millett' dazu gezählt werden. Für seine Züchtungen wurde er oft ausgezeichnet, später war er selbst Mitglied in der Central Horticultural Society of France. Er schrieb Artikel über Veilchen für Zeitschriften, später sogar ein Buch: Veilchen - ihre Herkunft und Kultivierung erschien 1898.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Duft-Veilchen sind im Garten völlig unproblematisch, solange der Standort nicht zu heiß ist. Bevorzugt werden kühle, luftfeuchte Plätze im lichten Schatten von Gehölzen und lehmiger, nährstoffreicher Boden. Hitze und trockene Luft begünstigen Spinnmilbenbefall. Doch auch volle Sonne ist möglich, wenn der Boden ausreichend feucht ist. Duftveilchen vertragen Wurzeldruck. Verwenden lässt sich Viola odorata wunderbar als duftende Unterpflanzung von Rosen und Karl Foerster schwärmte gar von Strauchpfingstrosen, die mit Duftveilchen unterpflanzt wurden. Die Sorten säen sich reichlich aus und sorgen für reichlich Nachwuchs. Wer die vegetativ vermehrten Sorten echt behalten will, muss allerdings die Aussaat verhindern: ein Entfernen der Samenkapseln nach der Blüte ist in diesem Fall unbedingt nötig. Das wohlriechende Veilchen stammt ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet und war bis zum Kaukasus in Waldrändern und Gebüschen verbreitet. Mittlerweile und im östlichen Nordamerika eingebürgert.
Veilchen
Veilchen sind mit etwa 400 Arten und Unterarten über den ganzen Erdball verbreitet. Im 18. und 19. Jahrhundert waren Veilchen allenthalben sehr beliebt und es entstanden hunderte neuer Sorten. Viele davon sind verloren gegangen. In unserem Sortiment gibt es auch eine ganze Reihe erlesener Kostbarkeiten zu entdecken. In unseren 'Veilchenblättern' finden Sie zusätzlich detaillierte Kulturanleitungen, viele Veilchen-Geschichten, Informationen zu Veilchen als Heilpflanzen und auch einige Veilchen-Rezepte.
Weiße, besonders große, strahlenförmige Blüten zeichnen die Sorte 'White Splendour' der liebenswerten Frühlings-Anemonen aus. Die Blütenblätter sind außen zart rosaviolett überhaucht. Die großen Blüten halten länger als die der blauen Sorte. weiter ...
Wintergrüne, zierliche Auslese der heimischen Art - für kleinflächige Gehölzunterpflanzungen, auch im tieferen Schatten. Besonders geeignet als Bodendecker unter Laub- und Nadelgehölzen. Passt sehr gut zu frühblühenden Blumenzwiebel-Gewächsen wie Schneeglöckchen, Winterling und Blausternchen. Sehr schöner Partner zu kleinen Hosta-Sorten. Liebt frische, humusreiche Standorte. weiter ...
Reich blühende und starkwüchsige Sorte mit länglichen Blättern, die sich flach an den Boden anschmiegen. Die weißen Blüten kontrastieren sehr gut mit den dunklen Stielen, werden allerdings im Verblühen Rosa. In schneearmen Wintern mit strengen Kahlfrösten ist 'Silberlicht' frostgefährdet und sollten entsprechend geschützt werden. weiter ...
IV-V :: 30 :: G/GR2 hs rotviolett, verfärbend nach blauviolett
Horstige Waldrandstaude mit Schmetterlingsblüten, die den Frühling mit einläutet. Die Blüten verfärben von rotviolett nach violettblau. Die Platterbse braucht es nährstoff- und humusreich und liebt kalkhaltige Böden. weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.