Weißrandiges, sehr dekoratives Laub macht diese Sorte von Iris pallida sehr besonders. Für den Vordergrund weißer Beete auf sonnigen Standorten ist diese Iris eine exquisite Wahl. Die lavendelfarbenen duftenden Blüten sind eine willkommene Zugabe.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Für den begnadeten Staudenexperten und poetisch begabten Gartenphilosophen Karl Foerster war die Iris die feierlichste Frühlingsblume. Für die Griechen der Antike eine Botin zwischen Himmel und Erde und für die Florentiner der Renaissance Ausgangspflanze für ihre berühmten Veilchenpastillen. Für uns ist sie das alles und noch viel mehr: Eine unwiderstehliche, facettenreiche Gartenerscheinung.
Bei den prachtvollen Iris gibt es Arten und Sorten für sehr unterschiedliche Lebensbereiche: Für Rabatten, Steppenpflanzungen, Steinanlagen, Gartenteiche, naturnahe Anlagen und sogar für Balkonkästen.
Duftende Iris
Vielseitig wie die Farben und die Blütenformen gestaltet sich auch das Duftspektrum der Iris. Bei vielen Sorten ist ein fruchtiger Duft deutlich auszumachen. Manche duften ausgesprochen zitronig. Andere wiederum riechen nach Schokolade! Dabei kommen gelegentlich Zweifel auf. Handelt es sich hier um Autosuggestion oder um Realität? Denn ausgerechnet die bräunlichen Bart-Iris tendieren zu Schokolade, so wie auch die braune Cosmos atrosanguineus.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.