Halb untergetaucht-wachsende heimische Sumpfstaude mit kriechendem Wurzelstock, dreigeteilten Blättern und traubigen Blüten. Wasserstand 5 bis 20 cm. Die leicht giftige Heil- und Arzneipflanze bevorzugt schwere, torfig-modrige, kalkarme Böden.
Neben Enzian, Beifuß, Wermut und Tausendgüldenkraut gehört der Fieber- oder Bitterklee zu den klassischen Bitterstoffpflanzen. Sein Gehalt an Bitterstoffen, Gerbstoffen und Flavonoiden bestimmt sein Anwendungsgebiet: Magen- und Darmstörungen, Durchfall, Leberprobleme und Störungen des Galleflusses. Deshalb wird Bitterklee gern als Zusatz für Verdauungsliköre und -tees verwendet. Die Homöopathie empfiehlt Bitterklee zur Stärkung der Magenfunktion, jedoch auch gegen Kopfschmerzen und Neuralgien.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.