Eine Trollblume mit anmutigen, kugeligen Blüten. Die äußeren, gelblichweißen Blütenblätter haben zartgrün angehauchte Spitzen. Sowohl als Feuchtwiesenpflanze für sonnige Standorte, als auch als Schnittblume wegen der extravaganten Blütenfarbe etwas ganz Besonderes.
'Alabaster' wurde von Georg Arends gezüchtet und blüht ein zweites Mal im Herbst, wenn sie nach der ersten Blüte stark zurückgeschnitten wird.
Trollblumen sind frühjahrsblühende Feuchtwiesenpflanzen mit kugeligen oder schalenförmigen Blüten in verschiedenen Gelbtönen. Für lehmig-humose, relativ nährstoffreiche Böden in sonniger Lagesind sie besonders geeignet. Sehr schön zum Schnitt!
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Der botanische Name leitet sich vom altdeutschen trol oder trolen ab, was soviel wie kugelig bedeutet; in Anlehnung hieran hießen Trollblumen einst auch Rolla, Trolldara und Rolleblume. Mit rund 30 verschiedenen Arten ist die Gattung Trollius in den gemäßigten und kälteren Regionen der Nordhalbkugel (vor allem in Asien) beheimatet. Die Gattung steht der Gattung Caltha sehr nahe, und lässt sich gut als Mitglied in der Familie der Hahnenfußgewächse erkennen. Über finger-/handförmig geteilten Blättern erheben sich aufrechte Stengel, an denen endständig auffällige, recht große, gelb bis orangefarbene Blüten in Kugel oder Schalenform prangen. Als Feuchtwiesengewächse lieben Trollblumen frischen und eher schweren (lehmigen), nährstoffreichen Boden, am liebsten in voller Sonne. Halbschatten wird toleriert, kommt jedoch Wurzeldruck von Gehölzen hinzu, versagen die Pflanzen schnell. Sehr schön und passend sind Trollblumen also am Rand von Teichen und Wasserläufen, in der Umgebung von Wasserbecken oder Feuchtstellen, aber auch in prächtigen Staudenrabatten, sofern die Bodenverhältnisse stimmen. Als Partner bieten sich Astilben, Brunnera, Geum, Filipendula, Myosotis und Thalictrum an. Ein Rückschnitt nach der Blüte in Kombination mit einer Düngung bewirkt häufig eine Zweitblüte.
Klassiker mit einer wunderschönen, mittelfrühen, nachtblauen Blüte. Sie hat eine eher ruhige Wirkung, was sicherlich auch an der glatten Blütenform liegt, die keine Aderung aufweist. weiter ...
Eine attraktiv hell-violettblau blühende Staude für tiefgründigen, nicht zu nährstoffarmen Boden, der frisch bis fast feucht sein sollte. Die Purpur-Jakobsleiter überzeugt zusätzlich mit dunklem, purpurfarbenem, gefiedertem Laub, das einen aparten Farbkontrast zur Blüte bildet. weiter ...
Die gefüllt blühende Form vom Silber-Hahnenfuß ist bereits seit Jahrhunderten in unseren Gärten verbreitet. Mit den weißen Blütenbällchen, die in reicher Zahl über den dunkelgrünen Blättern schweben, ist diese nostalgische Schönheit ein echter Blickfang. weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.