Küsten-Meerkohl hat attraktive blaugraue Blätter und eignet sich für sandige, nicht zu nährstoffreiche Böden an offenen, sonnigen Standorten. Salzgehalt im Boden wird toleriert, ist aber nicht Voraussetzung! Die imposante Staude hat einen kräftigen, fleischigen Wurzelstock, und weiße duftende Blüten in reich verzweigten, rispigen Trauben. Eine willig wachsende und gut ausdauernde Staude die bei uns immer wieder viel Bewunderung findet; zeigt sie sich doch vom Austrieb ab März bis zum Herbst als wandelbare, sympathische Schönheit ersten Ranges.
Meerkohl ist nicht nur schön am Strand, sondern auch im Küchengarten und im Staudenbeet. Die frisch austreibenden Stängel und Blätter können gebleicht wie der Gute Heinrich als spargelähnliches Gemüse verzehrt werden.
Wer auf den Geschmack gekommen ist, sollte über die Anschaffung eines 'Meerkohlbleichers' nachdenken. Die tonnenförmigen Tongefäße, die in England als 'forcer' eine lange Tradition haben, werden im zeitigen Frühjahr über die Pflanzen gestülpt. Ein abnehmbarer Deckel erlaubt den appetitanregenden Blick auf die bleichen Triebe, die auf diese Art ganz zart und bitterfrei werden. Sicher hat der 'Meerkohlbleicher' keine Einwände, falls Sie ihn auch als 'Rhabarberbleicher' oder als 'Löwenzahnbleicher' einsetzen sollten.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Die farbintensivste aller Blau-Schwingel-Sorten. In einen Trog gepflanzt, sieht er z. B. mit gelben Sonnenröschen, rotlaubigen Fetthennen und Tulipa tarda phantastisch aus. Für trockene und heiße Standorte. weiter ...
Weißfilzig behaarte Staude für trockene Sandböden. Mit ihrem kriechenden Wuchs als verträglicher Bodendecker geeignet. Etwas Schutz gegen Winternässe wird empfohlen. weiter ...
Fein gegliederte, silbrige Blätter und ein recht kompakter Wuchs machen diesen Wermut zu einem nahezu unentbehrlichen Partner für Pflanzungen in voller Sonne. Durch sein silbriges Laub wirken die Farben anderer Stauden noch intensiver. weiter ...
Äußerst duftig wirkende imposante Solitärpflanze mit hohen, lockeren, zur Reifezeit goldglänzenden, haferähnlichen Blütenrispen. Besonders schön wirken die schimmernden Blütenrispen im Abendlicht gegen die tief stehende Sonne. Bis zum Herbst zierend. weiter ...
Sehr hübsche, polsterbildende Steingartenstaude mit filigranen silbergrauen Blättern und dichter, silbriger Behaarung. Sehr dekorativ und schmückend, besonders zu dunkellaubigen Pflanzen. Schutz vor Winternässe ist empfehlenswert. Nährstoffarme Standorte. Sehr dekorativ als Kübelpflanze. weiter ...
Wertvolle Auslese mit nur geringem Blütenansatz. Bildet geschlossene, silberweiße Teppiche für Yucca, Rosen, große Euphorbien und Lavendel. Verträgt keine Staunässe. weiter ...
Diese wertvolle vegetativ vermehrte Sorte ist intensiv blau gefärbt, hat einen lockeren, kompakten Wuchs und besitzt reich verzweigte Blütenständen, die mit einer Vielzahl kleiner Blütenköpfchen geschmückt sind. weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.