Die üppig wirkende Staude mit den feinen goldgelben Strahlenblüten, den großen rauen Blättern und der langen Blütezeit eignet sich vortrefflich als sehr imposanter Solitär in Wildblumengärten oder an Teichufern mit durchlässigem Boden. Bei nährstoffreichem, ausreichend feuchtem Boden ist die Telekie sehr anspruchslos. Selbstaussaat sorgt für ausreichend Nachwuchs.
'Eine der schönsten Stauden für Anlagen. ... Mit ihrer kraftvollen schönen Belaubung ist sie von bester Wirkung. ... Ist sie zudem im Juni und Juli mit den großen goldgelben Blumen überdeckt, dann kann man sich kaum eine Pflanze von schönerer Wirkung denken. Der Wert wird außerdem durch die große Haltbarkeit und Verwendbarkeit der Blumen für die Ausschmückung von Schalen u. dergl. noch erhöht.' (Möller's Deutsche Gärtner-Zeitung 1895) Die aus dem Kaukasus und den südosteuropäischen Alpen stammende historische Staude wurde 1739 in das Sortiment eingeführt.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.