Eine samenvermehrte, recht ausbreitungsfreudige und hoch wachsende Art des Estragons, die in Russland als Teepflanze sehr geschätzt wird. Gegenüber anderen Sorten besitzt dieser ein eher dürftiges Aroma - die starke Fenchelnote fehlt hier weitgehend.
Als Tee zubereitet schmeckt er mit einer leichten Bitternote hervor. Angeblich soll ein Stängel hiervon den typischen Estragonessig, der mit dem Französischen Estragon angesetzt wird, verfeinern und ihm einen besonders delikaten Geschmack verleihen.
Der Russische Estragon ist sehr anspruchslos und robust. Unter der Gattung Artemisia gehört er zu den staudigen Arten, die im Herbst komplett einziehen. Spät im Frühjahr erscheinen dann die zarten Austriebe.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
In der Gattung Artemisia finden Sie vielgestaltige, meist stark aromatisch duftende Stauden oder Halbsträucher. Die Blüten sind häufig unscheinbar. Die dekorativen, oft silberlaubigen Blattschmuck- und Strukturpflanzen eignen sich für durchlässige Böden und warme, sonnige Standorte.
Der heimische Kleine Wiesenknopf, auch Pimpinelle genannt, ist auf Halbtrocken- und Trockenrasenstandorten zu Hause und war früher eine wegen ihres würzigen Geschmacks geschätzte Würz- und Salatpflanze. Die hübsch gefiederten Blätter sind in der Regel wintergrün und so kann die rosettenbildende Pflanze auch in der kalten Jahreszeit als Vitamin-C-Lieferant genutzt werden. weiter ...
Die Winterheckenzwiebel ist eine ausdauernde Gemüse- und Würzpflanze für den Küchengarten. Sie bildet keine Zwiebeln aus, dafür können die mildwürzigen, aromatischen Röhrchen das ganze Jahr über geerntet werden. Auch die grün-weißlichen Blütenbälle sind essbar. weiter ...
Bekannte Heil- und Gewürzpflanze des Bauerngartens mit starkem, charakteristisch würzigem Aroma. Für locker-humose, relativ nährstoffreiche Böden, gerne auch halbschattig. Am besten allein stehend, da Liebstöckel wachstumshemmende Stoffe abgibt, die andere Pflanzen nicht mögen. weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.