Die krausblättrige Form des heimischen Rainfarns ist eine uralte Kloster- und Bauerngartenpflanze. Die giftige Heilpflanze ist heute nur noch recht selten zu finden. Dabei hat sie durchaus ihre Vorzüge: Das üppige, stark gekräuselte Laub ist ausgesprochen dekorativ und riecht zudem noch stark aromatisch. Die gelben Blütenköpfchen heben sich apart vom Laub ab. Tanacetum vulgare 'Crispum' breitet sich durch kurze Ausläufer aus.
Auch für Pflanzgefäße ab 25 Liter Erdvolumen geeignet. Achtung! Rainfarn ist stark giftig.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Horstige Wildstaude als Solitär im Bauern- oder Kräutergarten. Lippenblüten in dichten Quirlen. Handförmig-gespaltene, weichhaarige Blätter. Heilpflanze. Boden: locker-humos, lehmig-tonig, stickstoffreich. weiter ...
Diese Sorte ist eine verbesserte Form der alten Sorte 'Picta', welche nach dem englischen Botaniker und Gräserspezialisten Mervin Feesey benannt ist: Sie hat noch mehr Weißanteil in den Blättern. Auch wuchert sie deutlich weniger stark und ist aus diesem Grund die einzige Form des Rohr-Glanzglases, die Sie sich im Hausgarten zu pflanzen trauen dürfen. Der Standort sollte nicht zu trocken sein. Wenn während des Sommers das attraktive Laub verblasst, schafft ein konsequenter Rückschnitt rasche Abhilfe. weiter ...
Zugegeben, bei der Nomenklatur von Marienblatt einerseits und Kampferkraut andererseits gibt es reichlich Unklarheiten, aber wir legen uns bei folgenden Aussagen definitiv fest: Unser Tanacetum majus besitzt KEINE Zungenblüten, sondern gelbe Blütenköpfchen, die dem Rainfarn ähneln, angeordnet in doldenartigen Blütenständen. Das Laub ist im Vergleich zu T. balsamita deutlich grüner und das Aroma der Blätter ist süßlich-herb und minzig. Kinder nennen sie "Kaugummipflanze". Mittels kurzer Ausläufer entstehen mit der Zeit größere Bestände. Ein Rückschnitt nach der Blüte fördert einen vitalen Neuaustrieb und bringt wieder schöne, große Blätter. Vor Schneckenfraß schützen! weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.