Man könnte meinen, Karl Foerster hätte an dieses Gras gedacht, als er sagte: "Gras ist das Haar der Mutter Erde". Schon alleine das Laub ist haarfein und wiegt sich sacht im Winde hin und her. Dazu gesellen sich feinste flauschige Blütengrannen, die sich von silbriggrün zu goldgelb verfärben und locker über dem Laub stehen!
Dieses aus Patagonien, aber auch aus Texas und Mexico stammende Gras ist eher kurzlebig, versamt jedoch überreich! Im Frühjahr bitte keinen Rückschnitt vornehmen, sondern nur die abgestorbenen Halme auskämmen. Es ist sehr tolerant gegen Trockenheit, doch empfindlich bei Nässe, also gut geeignet für durchlässige und sandige Böden. Ideale Nachbarn sind für Stipa tenuissima trockenheitsliebende Steppenpflanzen und an diesen Standort angepasste Zwiebelgewächse, wie z.B. Allium sphaerocephalon. Schön zur Geltung kommt das Gras in größeren Gruppen, aber auch eingestreut in Plattenfugen und einjährig verwendet in Kombination mit Sommerflor. Sehr poetisch in Pflanzgefäßen ab 5 Liter Erdvolumen.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Alle Federgräser lieben volle Sonne und trockene, steinige, durchlässige Böden. Diesen Wünschen sollte man Rechnung tragen und sie beispielsweise in Kiesgärten oder unter einem Dachvorsprung in kleineren Gruppen pflanzen. Ideale Nachbarn sind trockenheitsliebende Steppenpflanzen und an diesen Standort angepasste Blumenzwiebelgewächse, wie z.B. Allium sphaerocephalon. Die Blüten der horstigen Federgräser ziehen jeden durch ihre filigrane Leichtigkeit in den Bann. Bei einigen Arten befinden sich an den Samen lange, silbrige Grannen, die im Wind leicht hin- und herwehen. In Frankreich werden sie deshalb auch Engelshaargräser genannt. Ein bezauberndes Bild gerade im Gegenlicht...
Kaukasus-Gamander ist eine begeisternde, extrem reich und außerordentlich lange blühende Staude für Sonne und Halbschatten. Vom Frühsommer bis in den Herbst hinein erscheinen in üppiger Fülle straff aufrechte, purpurrote, dichte Blütenähren über reizvollem, salbeigrünem, aromatischem Laub. weiter ...
Wunderschöne Elfenbeindistel mit sehr langer Blütezeit, die in Großbritannien als 'Miss Willmott's Ghost' Gartengeschichte geschrieben hat. Imposante kegelförmige Blütenköpfe, die von dekorativ geaderten Hüllblättern umgeben sind. Hohe, sich reich verzweigende Stiele. Ihr silbriger Glanz, der sich im Mondlicht verstärkt, macht die Elfenbeindistel zu einer herrlichen Pflanze für sonnige Standorte und Kiesflächen. weiter ...
VII :: 70-100 :: Fr/FS/B1 so rötlich violett bis purpur-farben
Hier könnte der Name - Kugel-Lauch - in die Irre führen: Die Blüten dieser robusten Lauch-Art bilden im Aufblühen und im Verblühen oft eine 3 bis 5 cm breite, eher kegelförmige dichte Dolde von intensiver Farbigkeit. Der sehr winterharte Lauch wirkt in großen Mengen am schönsten. Im vollsonnigen Staudenbeet mit durchlässigem, kalkhaltigem Boden zwischen Katzenminze oder Schleierkraut ist er sehr gut aufgehoben. In Wildstaudenpflanzungen sorgt er für einen sommerlichen Blühhöhepunkt. Bitte sparsam mit Stickstoffdünger umgehen! Kugel-Lauch eignet sich ideal für Trockensträuße. weiter ...
Art.-Nr.: 82244 Zwiebeln / Knollen 25 Stück pro Päckchen
Fragen
Kundenfrage vom 21.09.2011:
Wie sieht der ideale Winterschutz für dieses bezaubernde Gras aus?Zusammenbinden? Laubschütte....?
Unsere Antwort vom 23.09.2011:
In erster Linie ist ein Standort optimal, der nicht staunass ist. Stipa tenuissima benötigt trockenen, durchlässigen Boden. Die Art samt sich reich aus. Sollte die "Mutterpflanze" also einmal auswintern, bleibt Ihnen das Gras trotzdem im Gartern erhalten.
Zusammenbinden ist beim Büschel-Haargras nicht die Methode der Wahl, da das zarte Laub schnell nach den ersten Frösten verschwindet. An exponierten Stellen kann eine Laubschicht zu einer erfolgreichen Überwinterung beitragen, ist aber in der Regel nicht nötig.
Kundenfrage vom 01.04.2011:
Reichen etwa 6-8 Stunden Sonne aus (Sonnenaufgang bis ca. 14.00/15.00 Uhr)?
Unsere Antwort vom 01.04.2011:
Mindestens 6-8 Stunden Sonne sollte Stipa tenuissima auf jeden Fall bekommen. Besser ist jedoch ein Standort in der vollen Sonne.
Kundenfrage vom 07.05.2010:
Schon zum zweiten Mal hat meine Massenpflanzung Stipa tenuissima den Winter offenbar nicht überstanden. Dabei hatte ich die Erde nochmals mit Kies und Sand durchmischt, damit es ja trocken steht. Ist die Winterhärte ein Problem bei diesem Gras? Gäbe es eine ähnlich schöne Alternative?
Unsere Antwort vom 10.05.2010:
Stipa tenuissima kann in rauen Wintern durchaus leiden (auch wenn die Pflanzen recht trocken stehen). So haben wir hier (in Süddeutschland) immer wieder Teil-Ausfälle in unseren Beständen zu verzeichnen. Stipa tenuissima ist in die Winterhärtezone Z7 eingestuft (siehe Detailangaben).
Alternativ käme Stipa pennata in Frage.
Kundenfrage vom 28.02.2010:
Stipa tenuissima sieht auch jetzt noch nach dem offenbar gut überstandenen Winter wunderbar aus. Daher fällt es mir schwer, mich mit der Schere daran zu machen. Wann und wieviel sollte zurück geschnitten werden?
Unsere Antwort vom 01.03.2010:
Grundsätzlich empfiehlt sich ein Rückschnitt im Frühjahr, da Sie damit das "trockene" Haar entfernen. Verzichten Sie auf den Rückschnitt, wird das trockene Gras halt lange sichtbar bleiben. Mit dem Rückschnitt können Sie getrost aber noch ca. zwei Wochen warten, dann schaut das Beet noch nicht gleich kahl aus und Sie können sich jetzt noch an dem Gras freuen.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.