Wie flauschige Federn! Die recht früh blühende, zierliche Art aus Süd- und Mitteleuropa kleidet sich mit ca. 20 cm langen, begrannten, silbrigen Blütenständen. Das schmalblättrige Gras wächst straff aufrecht und bildet mit der Zeit dichte Horste. Es eignet sich in kleinen oder größeren Gruppen als Akzentpflanze für Steppenbeete, Stein- und Kiesgärten.
Bereits 1879 wurde dieses Gras in "Vilmorin's illustrierte Blumengärtnerei" beschrieben.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Alle Federgräser lieben volle Sonne und trockene, steinige, durchlässige Böden. Diesen Wünschen sollte man Rechnung tragen und sie beispielsweise in Kiesgärten oder unter einem Dachvorsprung in kleineren Gruppen pflanzen. Ideale Nachbarn sind trockenheitsliebende Steppenpflanzen und an diesen Standort angepasste Blumenzwiebelgewächse, wie z.B. Allium sphaerocephalon. Die Blüten der horstigen Federgräser ziehen jeden durch ihre filigrane Leichtigkeit in den Bann. Bei einigen Arten befinden sich an den Samen lange, silbrige Grannen, die im Wind leicht hin- und herwehen. In Frankreich werden sie deshalb auch Engelshaargräser genannt. Ein bezauberndes Bild gerade im Gegenlicht...
Wertvolle, aus Amerika stammende, im Spätsommer blühende Garten- und Heilpflanze mit langen hängenden Blütenblättern für nährstoffreiche, sonnige Standorte. Die 'igelköpfigen' Blüten sind attraktive Schnittblumen und werden von Schmetterlingen geliebt. Für warme, durchlässige, nährstoffreiche Böden. Diese Art weist die höchsten Wirkstoffgehalte auf und ist deshalb als Heilpflanze besonders geeignet. weiter ...
VI-VII :: 20-25 :: St/FS1/Fr1-2 so weiß, blau geadert
Diese Art sollte man viel eher als Blattschmuckpflanze denn als Blütenpflanze sehen und einsetzen. Die genarbten, wildlederartigen,salbeigrünen Blätter haben einen wunderschönen grauen Schimmer und gekräuselte Blattränder. In milden Wintern und richtig eingesetzt, sind sie wintergrün. Die fein blau geaderten fast weißen Blüten werden da fast zur Nebensache. Zierlich-horstiger Wuchs und sehr langlebig. Am schönsten wirkt Geranium renardii auf schottrigen, nährstoffarmen Böden in der Sonne. weiter ...
Wertvolle Auslese mit nur geringem Blütenansatz. Bildet geschlossene, silberweiße Teppiche für Yucca, Rosen, große Euphorbien und Lavendel. Verträgt keine Staunässe. weiter ...
Art.-Nr.: 51491-101 9 cm Topf (0.5 l)
Fragen
Kundenfrage vom 09.01.2010:
Samt dieses Gras stark aus?
Unsere Antwort vom 11.01.2010:
Dieses Gras samt sich nur wenig aus.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.