Der aktuelle, schier endlos lange Name dieser Gräserschönheit lautet: Stipa pulcherrima forma nudicostata. Egal, welchen Namen man wählt: Das von Mitteleuropa bis Mittelasien verbreitete Gras ist überaus attraktiv! Aus einem lockeren Gräserhorst wachsen lange Blütenstände hervor, die elegant bogig überhängen. An den Samen befinden sich lange, silbrig schimmernde Grannen, die sich sanft im Wind bewegen und wie Federn wirken. Das Reiher-Federgras zeigt sich für einen etwas geschützten Standort sehr dankbar. Nach der Samenreife verliert das Gras erheblich an Attraktivität. Durch geschickte Beipflanzung - einige Vorschläge finden Sie beispielsweise unter "Partner" - lässt sich Abhilfe schaffen.
Locker in Steppenpflanzungen eingestreut ist Stipa barbata äußerst dekorativ und wirkungsvoll!
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Alle Federgräser lieben volle Sonne und trockene, steinige, durchlässige Böden. Diesen Wünschen sollte man Rechnung tragen und sie beispielsweise in Kiesgärten oder unter einem Dachvorsprung in kleineren Gruppen pflanzen. Ideale Nachbarn sind trockenheitsliebende Steppenpflanzen und an diesen Standort angepasste Blumenzwiebelgewächse, wie z.B. Allium sphaerocephalon. Die Blüten der horstigen Federgräser ziehen jeden durch ihre filigrane Leichtigkeit in den Bann. Bei einigen Arten befinden sich an den Samen lange, silbrige Grannen, die im Wind leicht hin- und herwehen. In Frankreich werden sie deshalb auch Engelshaargräser genannt. Ein bezauberndes Bild gerade im Gegenlicht...
Die zarten Blüten dieser Sorte des ausdauernden Leins zeigen ein wunderbares Himmelblau. Durch reiche Verzweigung besonders üppiger Flor. Die sehr zahlreich erscheinenden Blüten sind nicht sehr haltbar. Versamt sich an passenden Standorten. weiter ...
Die aus dem Mittelmeerraum stammende Pflanze mit den wintergrünen, feinen, lauchartigen Blättern und den schönen, aufrechten Blütenschäften, die mit sternförmigen gelben, duftenden Einzelblüten besetzt sind, passt hervorragend in trockenheitsverträgliche mediterrane Pflanzungen. Mit Katzenminze oder Lavendel wirkt sie sehr dekorativ. Sie ist auf durchlässigen Böden absolut winterhart und bildet durch kurze Ausläufer dichte Bestände. Die standfesten Fruchtstände schmücken bis in den Winter hinein. weiter ...
IV-VI + VIII :: 10-15 :: St/FS/SH1-2 so tiefgoldgelb
Liebliche Sorte der heimischen, robusten, horstigen Steingartenpflanze mit 5-7-lappigen Blättern für kalkhaltige Steinschuttböden. Auch für kühl-ausgesetzte Lagen geeignet. Durchlässig-humusarmer Boden. weiter ...
Art.-Nr.: 51278-101 9 cm Topf (0.5 l)
Fragen
Kundenfrage vom 15.10.2010:
Unsere Pflanze hat im letzten Winter sehr gelitten. Ich habe sie jetzt in Ruhe gelassen. Hätte ich sie schneiden müssen?
Unsere Antwort vom 18.10.2010:
Schneiden muss man Stipa barbata eigentlich nicht - allenfalls nachdem das Gras oberirdisch abgestorben ist und einem nicht mehr gefällt (im Herbst/Winter). Wenn die Pflanze im Winter sehr gelitten hat, dann könnte eventuell eine zu hohe Bodenfeuchte der Grund gewesen sein.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.