Schon im zeitigen Frühjahr setzt diese Indigo-Lupine mit ihrem zart violett getönten Laub einen hübschen Akzent. Ab Juni erheben sich dann über dem nun blau-grünen Laub weiße, oft violett gesprenkelte, lupinenartige Blüten. Die Pflanze wächst in einer rund-buschigen Form und wird bis 1,20 m noch und fast genau so breit.
Sie bildet tiefe Pfahlwurzeln, welche sie in ihrer Heimat benötigt, um lange Dürreperioden oder Brände zu überstehen. Auf Eingriffe im Wurzelbereich reagiert sie empfindlich. Verwendet werden kann Baptisia alba sehr gut als Solitärpflanze in Steppenbeeten. Durch ihren buschartigen Wuchs strukturiert sie Beete.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Lange Zeit über hat die aus Nordamerika stammende Gattung Baptisia nur wenige Staudenfreunde für sich gewinnen können. Wir haben dies stets bedauert, denn die Vorzüge sind erheblich: ausgesprochen langlebige Stauden, attraktives Laub bis in den Herbst hinein und schöne, auffällige Schmetterlings-Blüten in langen oder kurzen Trauben in Weiß, Gelb oder Violett. Die sich anschließend bildenden Samenstände, sehr große Hülsen, sind ein weiterer Blickfang im Garten. Nahe verwandt mit den Lupinen setzen sie quasi deren Blütezeit in bis in den Sommer hinein (Juni bis August) fort. Sie benötigen einige Zeit bis zur vollständigen Entwicklung, danach sind sie völlig pflegeleicht. Färberhülsen sind wahre Helden, was die Trockenheitsverträglichkeit anbelangt und sind im Präriegarten genauso gut aufgehoben wie im Naturgarten, in großen Staudenrabatten, in Parks oder als Solitär. Das graugrüne Laub wurde übrigens früher zum Färben von Stoffen verwendet - daher die deutsche Bezeichnung Färberhülse.
Von Kanada bis nach Mexico verbreitet ist dieses grazile Präriegras, welches keine weiteren Ansprüche hat, als einen warmen, sonnigen Standort. Uns gefallen der feine, horstige Wuchs und die lockeren, filigranen Blütenrispen. Im Herbst färben sich die feinen, grünen Blätter leuchtend ockergelb. weiter ...
Äußerst wirkungsvoller Bodendecker, der das ganze Jahr ansprechend wirkt. An kräftigen, purpurfarbenen Stängeln erscheinen in Etagen übereinander aufgereihte gelbe Blütenquirle. Die Fruchtstände sind ein schöner Schmuck im winterlichen Garten und bis ins Frühjahr hinein attraktiv. Die Basalblätter sind wintergrün. Lockerer, relativ nährstoffreicher Boden wird bevorzugt, ansonsten sehr anpassungsfähig. weiter ...
Mit ihrem vieltriebigen Horst, dem buschigen, halbkugeligen Wuchs und den grün-gelben Blüten, die sich über schlanken Stielen mit schmalen, blaugrauen Blättern zu einem großen Strauß öffnen, ist diese zierliche Euphorbie eine wirkliche Schönheit. weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.