Große elfenbeinweiße Blütenschirme geben der "Wiesen-Königin", wie Eupatorium fistulosum auch genannt wird, ein ganz besonders adeliges Gewand.
Die eindrucksvolle Solitärstaude braucht gleichmäßig feuchte Böden und eignet sich sehr gut auch zur Verwendung im Hintergrund, beispielsweise von Teichen oder Rabatten. Schon im ersten Jahr blüht der Weiße Wasserdost bei dann aber noch deutlich geringerer Höhe.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
In der Gattung Eupatorium finden sich imposante Stauden mit architektonischer Wirkung für die Solitärstellung im Beet oder am Teichrand. Auch als Gerüststaude am ausreichend feuchten Gehölzrand findet der Wasserdost Verwendung. Wichtig ist in jedem Fall ein frischer bis feuchter, nährstoffreicher Boden, optimalerweise an einem sonnigen Standort. Auch Halbschatten wird vertragen. Anziehend und verlockend wirkt diese majestätische Staude mit den imposanten Blütendolden nicht nur auf uns, sondern ganz besonders auch auf Schmetterlinge. Und das bis in den Spätherbst hinein.
VIII-X :: 170-200 :: Fr2-3 so zitronengelb mit cremeweißem Rand
Ein bedingt winterharter Spätsommer- und Herbstblüher, der hierzulande noch recht wenig verbreitet ist. Noch! Wir prophezeihen dieser Augenweide einen Siegeszug durch die Gärten, ähnlich der Verbena bonariensis. Die erst buschig und kompakt wachsende Pflanze mit filigranem Laub reckt sich zum Sommer hin bis in die stattliche Höhe von zwei Metern. Ab Sommer und dann ohne Unterlass bis zum Herbst erscheinen die zahlreichen zweifarbigen Korbblüten mit bis zu 4 cm Durchmesser in einem harmonischen Farbenspiel. Durch kurze Ausläufer bildet sich ein ansehnlicher Bestand. weiter ...
Diese straff aufrecht wachsende Auslese von Kurt Bluemel ist mit einer Wuchshöhe von mehr als zwei Metern ein besonders hohes Pfeifengras. Ab September bildet sich nach und nach die spektakuläre Herbstfärbung mit den auffallend leuchtend gelben Halmen. Die Blütenrispen sind straff nach oben gerichtet. weiter ...
Besondere Auslese von Ernst Pagels. Reichblütig, buschig, schön verzweigt und lockerer als die reine Art; erfreut durch unentwegte Blüte von Juli bis September. Die langen Blütenrispen erscheinen milchweiß, wobei die Einzelblüten, bedeckt durch eine weiße Hülle, lila-purpurrot sind. Die Blätter stehen als Fiedern, der Stängel ist kantig, gefurcht und kahl. weiter ...
Sehr aparte Solitärstaude mit ornamentaler Erscheinung des Blattwerks. Sie bevorzugt einen trockenen Standort. Auf schweren, tonigen Böden standschwach. Sie braucht durchlässigen, nährstoffreichen Boden. weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.