Eine Auslese aus gezielter Kreuzung von Baptisia australis und B. bracteata führte zu dieser kräftigen, hellblau blühenden Sorte aus dem Botanischen Garten Glencoe, Illinois. Bis zu 50 cm lange Blütentrauben tragen eine Vielzahl lavendel-violetter Knospen, die im Erblühen hellblau werden und einen cremefarbenen Schlund öffnen.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Lange Zeit über hat die aus Nordamerika stammende Gattung Baptisia nur wenige Staudenfreunde für sich gewinnen können. Wir haben dies stets bedauert, denn die Vorzüge sind erheblich: ausgesprochen langlebige Stauden, attraktives Laub bis in den Herbst hinein und schöne, auffällige Schmetterlings-Blüten in langen oder kurzen Trauben in Weiß, Gelb oder Violett. Die sich anschließend bildenden Samenstände, sehr große Hülsen, sind ein weiterer Blickfang im Garten. Nahe verwandt mit den Lupinen setzen sie quasi deren Blütezeit in bis in den Sommer hinein (Juni bis August) fort. Sie benötigen einige Zeit bis zur vollständigen Entwicklung, danach sind sie völlig pflegeleicht. Färberhülsen sind wahre Helden, was die Trockenheitsverträglichkeit anbelangt und sind im Präriegarten genauso gut aufgehoben wie im Naturgarten, in großen Staudenrabatten, in Parks oder als Solitär. Das graugrüne Laub wurde übrigens früher zum Färben von Stoffen verwendet - daher die deutsche Bezeichnung Färberhülse.
= Calamogrostis arundinacea var. brachytricha IX-XI :: 70-100 :: Fr/GR2 so silbrig-rosa
Sehr dekoratives Gras aus Ostasien mit großen, walzenförmigen, silbrig-rosa Blütenähren und straff aufrechtem Wuchs. Die überhängenden Blätter erscheinen zeitig im Frühjahr und zeigen im Herbst oft einen Bronzeton (Foto). Die im September erscheinenden filigranen, fedrig und locker wirkenden, haltbaren Blütenrispen fangen den Tau ein und lassen die Tropfen funkeln. Das Diamantgras eignet sich für naturnahe Pflanzungen und Beete gleichermaßen. Es gedeiht besonders gut auf mäßig feuchten Böden, die nicht längere Zeit austrocknen. weiter ...
Attraktive weiße Auslese mit bräunlich-grünlicher Mitte. Wie die anderen Sorten auch ein phantastischer Schmetterlingsmagnet mit sehr langer Blütezeit. Sehr schön zu Bronzefenchel, grün-weißen Gräsern oder zu weißer Agastache. weiter ...
Diese Zierform des Oreganos hat sehr dekorative farbintensive Blüten. Sehr empfehlenswert für sehr sonnige, warme, durchlässige, schottrige, eher kalkhaltige Standorte. Schön für Sträuße. weiter ...
Farbkräftige Sorte des Büschel-Ehrenpreises mit leuchtender, unglaublich blauer Blütenfarbe und grasgrünen Blättern für Beet- und Wildstaudenpflanzungen auf durchlässigen, kalkhaltigen Lehmböden. Bei der Verwendung im Beet sollte nach der Blüte ein Rückschnitt erfolgen. weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.