Neben der gewöhnlich weißblühenden Form tritt in der Natur sehr selten auch eine zartrosa blühende Mutante auf, die in Deutschland zuerst von Tabernaemontanus (1588) als Convallaria majalis var. flore roseo aufgeführt wird. Im Hortus Eychstettensis erscheint sie unter Lilium convallium flore incarnato als Gartenpflanze und war fortan als Kuriosität auch anderswo in Gärten zu finden.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Maiglöckchen sind Ausläufer treibende, heimische Frühjahrsblüher mit duftenden Blütenglöckchen. Der Duft dieses zarten Wesens ist intensiv und unverwechselbar, weshalb es auch als Schnittblume sehr beliebt ist. Schön wirkt dieser klassische Frühlingsbote unter eingewachsenen Gehölzen. Im Herbst schmücken sich Maiglöckchen mit roten, sehr verlockend erscheinenden Beeren, die aber wie die ganze Pflanze hochgiftig sind. Eingewachsene Maiglöckchen-Bestände sind ausgesprochen langlebig. Das gilt im Besonderen auch für schwer zu begrünende Baumscheiben unter Laub abwerfenden Laubgehölzen. Im Spätherbst bzw. im zeitigen Frühjahr verwöhnen wir unsere Mutterpflanzen mit einer dünnen Mulchschicht aus feinem, gut verrottetem Kompost.
Dieser reizvolle Frühjahrsblüher hat Vergissmeinnicht-ähnliche Blüten in einem unwahrscheinlich leuchtenden Blau mit einem kleinen weißen Auge. Die hübschen, ovalen, frisch grünen Blätter bilden einen zusätzlichen Schmuck. Der wüchsige, Ausläufer treibende Bodendecker bildet teppichartige Bestände und lässt sich gut durch Teilung vermehren. Lockerer, humoser, kalkarmer, frischer Boden im lichten Schatten unter Gehölzen wird bevorzugt. Die Pflanze ist sehr robust und wächst völlig problemlos. weiter ...
Ein Immergrün mit zahlreichen, weißen Blüten und größeren Blättern als die Art. Es bildet schnell dichte Teppiche aus starken Trieben und ist somit ideal zur Unterpflanzung von Bäumen und Sträuchern. Eine konkurrenzstarke Sorte, die auch Unkraut unterdrückt. weiter ...
Die von Karl Foerster stammende Sorte 'Marginata' schmückt sich mit markanten, gelblich-weiß gerandeten Blättern. Wie alle panaschierten Formen ist sie schwachwüchsiger als die grünlaubigen Auslesen und auch gegen Wintersonne empfindlich! Sie kann in kleinen Tuffs im Schattengarten verwendet werden. Die Gelbrand-Wald-Marbel ist sehr schön zur Grabbepflanzung und bestens geeignet für Innenhöfe und zu Rhododendron. weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.