Die Trockenheit liebenden Pflanzen brauchen eine vollsonnige und heiße Lage und mit Geröll durchsetzten Boden. Deshalb sind sie ideal für Steingärten und Trockenmauern. Der Boden sollte kiesig, mager, kalkhaltig und nicht zu nährstoffreich sein. Besonders wichtig ist Schutz vor Winternässe. Dann ist die Frosthärte auch in unseren Breiten recht gut.
Inzwischen hat auch die moderne Wissenschaft die heilende Wirkung des Griechischen Bergtees nachgewiesen. Durch seine entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung kann der Griechische Bergtee manche Erkältung und Entzündung der oberen Atemwege wirksam bekämpfen und das Immunsystem stärken. Wie beruhigend, ein solches Kraut bei der Hand zu haben. Doch vielleicht machen Sie es ja wie die Griechen und warten erst gar nicht, bis die Erkältung zugeschlagen hat, sondern trinken immer mal ein Tässchen. Quasi zur Vorbeugung. Der aromatische Tee hat eine leichte Bitternote und ein Aroma, das an Zimt denken lässt.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Kundenfrage vom 27.10.2011:
Die im Frühjahr an eine Hauswand (unter Dachvorsprung, Südseite) gepflanzte Sideritis hat sich während des Sommers prächtig entwickelt. Meine Frage: sollte sie, da sie an dieser Stelle trocken steht, auch im Winter ab und zu gegossen werden? Und sollte sie gegen die auch im Winter manchmal starke Sonneneinstrahlung abgedeckt werden (z.B. Tannenreisig)?
Unsere Antwort vom 28.10.2011:
Sideritis syriaca ist eine trockenheitsliebende Staude, Winternässe sollte daher vermieden werden. Ein Schutz vor Wintersonne ist beim griechischen Bergtee ratsam.
Kundenfrage vom 07.06.2011:
Ist ein Pflegeschnitt zur Verjüngung der Pflanze notwendig? Wenn ja, wie wird er ausgeführt?
Unsere Antwort vom 08.06.2011:
Siederitis syriaca kann nach der Blüte kräftig zurückgeschnitten werden (ca. auf 5 cm Länge), wenn die Pflanzen dann den ästhetischen Ansprüchen nicht mehr genügt. Der Griechische Bergtee treibt dann wieder buschig durch.
Kundenfrage vom 07.02.2010:
Kann man den Griechischen Bergtee auch in einem Kübel auf dem Balkon (Südseite) halten?
Unsere Antwort vom 08.02.2010:
Ja, in einem Topf mit min. 5 l Erdvolumen ist es möglich. Im Sommer möchte die Pflanze in der vollen Sonne stehen. Nach unseren Erfahrungen ist der Bergtee sehr gut winterhart, allerdings sollten Sie im Winter den Topf an eine geschützte Hauswand stellen, damit die Pflanze nicht starken Barfrösten und der Wintersonne ausgesetzt ist.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.