Diese Sorte der in Sibirien, Japan und China heimischen Art bereichert das "gängige" Farbspektrum hoher Fetthennen um eine gefällige Kombination von roten Stielen und frühen, kleinen, kräftig gelben Blüten.
Aufrechte, dicht beblätterte Triebe tragen bereits ab Anfang Juli leuchtend goldgelbe Blütenstände. Die Blüten sind deutlich kleiner als die der anderen großen Fetthennen, wie z. B. 'Herbstfreude'. Auch ist die Gesamt-Wirkung vergleichsweise grazil. Nährstoffarme Böden und ein sonniger Pflanzplatz sind Voraussetzungen für Standfestigkeit.
Hohe Fetthennen werden vor allem als anspruchslose, im Spätsommer blühende Rabatten- und auch Schnittstauden geschätzt, die bestens auch noch auf sehr trockenen und heißen Standorten zurechtkommen. Dort setzen sie sich als "Einzelgänger" oder auch in der Gruppe gepflanzt gleichermaßen wirkungsvoll in Szene und überzeugen als "Ganzjahrespflanzen": Sie haben vom Austrieb über die Knospen und Blüten bis zum Samenstand, dem der Winter gerne ein Schneemützchen aufsetzt, quasi jederzeit etwas zu bieten. Ganz unkompliziert lassen sie sich auch als Kübelpflanzen halten, die über Jahre hinweg pflegeleichte Hingucker auf Balkon oder Terrasse bescheren. Die bekanntesten hohen Sedum-Arten sind zweifelsohne Sedum spectabile und Sedum telephium, aus denen zahlreiche Sorten und Hybriden entstanden, die teilweise nur noch schwierig der einen oder anderen Art zuzuordnen sind und sich im wesentlichen durch unterschiedliche Wuchshöhen sowie Blüten- und Blattfarben unterscheiden.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Sehr dekorative, doch anspruchslose Dickblattgewächse mit ornamentaler Wirkung für zumeist gut durchlässige Böden und sehr warme, fast immer vollsonnige Standorte. Mit mehreren hundert verschiedenen Arten überwiegend sukkulenter Pflanzen präsentiert sich die auf der gesamten Nordhalbkugel, aber auch in Mexiko und Afrika beheimatete Gattung Sedum recht vielschichtig: Und zwar mit ein- und zweijährigen Vertretern, genauso wie sommer- und wintergrünen Stauden, Halbsträuchern und Sträuchern. In unserem Sortiment befinden sich ausschließlich mehrjährige und hierzulande winterharte Arten und Sorten. Die niedrigen Vertreter (Polsterfetthennen) spielen ihre Stärken vor allem in Stein- und Kiesgärten, als Bodendecker oder auf Gründächern aus, während die hohen Fetthennen sich gerne auch ins Staudenbeet gesellen. Die meisten eignen sich bestens zur Trog-/Kübelhaltung, sind außerdem wertvolle Insektennährpflanzen und Schmetterlingsmagneten und haben einen hohen Winterzierwert.
Horstig wachsendes Gras mit interessanter, graugüner Blattfarbe. Bildet schöne blaue Gräsertuffs. Die Blütenstände sind dichter als beim Blauschwingel. Nur auf nicht zu nährstoffreichen, sandigen Böden in voller Sonne zu verwenden. Am richtigen Standort gepflanzt kann das Schillergras sehr langlebig sein. Auch zur Trogpflanzung und zur Dachbegrünung ist es geeignet. weiter ...
Der Silberblatt-Ehrenpreis wirkt durch sein silbergraues Laub auch ohne Blüten elegant, doch wenn sich von Juni bis Juli die ultramarinblauen Blütenkerzen über dem Teppich erheben, ist er eine wahre Augenweide. Die dicht weißfilzig behaarte, Ausläufer bildende Pflanze mit den aufrechten, ährigen Blütenständen bevorzugt durchlässige, mäßig nährstoffreiche Böden. weiter ...
Robuste, reichblühende Kreuzung, die bei Frikart in der Schweiz entstanden ist. Die Blüten sitzen auf langen Stielen und sind sehr schön zum Schnitt. Grazile Rabattenpflanze für durchlässige, kalkhaltige, mäßig nährstoffreiche Böden und sonnige Standorte. Frühjahrspflanzung empfohlen. 'Mönch' ist eine besonders großblütige Sorte. weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.