Schon das dunkle, schwarzrote Laub der klein bleibenden Sorte 'Black Ruby' ist beeindruckend. Stehen im Oktober dann noch die leuchtenden, dunkelviolettroten Blüten mit dem Laub in schöner Harmonie, dann ist dieser Herbst-Steinbrech ein begeisternder Glanzpunkt im späten schattigen Garten oder zusammen mit anderen "Minis" in herbstlichen Schalen. Zusammen mit anderen Buntlaubigen können sich Pflanzenfreunde auch im späten Herbst noch an ausdrucksstarken Pflanzkombinationen erfreuen.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Der Herbst-Steinbrech mit seinen duftigen Blütenrispen liebt frischen, humosen und nährstoffhaltigen Boden. Ein vor der Wintersonne, aber auch vor frühen Frösten geschützter Schattenplatz ist ideal. Sehr attraktiv in Pflanzschalen für den Spätherbst. Im schattigen Steingarten gehören seine Blüten zu den letzten im Jahresverlauf. Außerdem passt die aus Japan stammende Varietät hervorragend zu Rhododendren oder in Gärten mit fernöstlichem Flair. Zumindest in rauen Lagen ist im Winter eine Laubschütte als Schutz zu empfehlen. Pflanzung im ersten Halbjahr ratsam.
Saxifraga - Steinbrech
Eine äußerst umfangreiche und vielgestaltige Gattung mit mehreren hundert verschiedenen Arten. Meist handelt es sich um kleinblättrige Pflanzen, die teils moosartige, weiche, teils hartkrustige, immergrüne Polster oder Rosetten aufweisen; es gibt aber auch krautig beblätterte Steinbrech-Kleinstauden, die im Winter einziehen. Zur Blütezeit (je nach Art bereits im März oder auch erst im Oktober!) schmücken anmutige, zarte Blüten die Standorte des Steinbrechs. Und diese können - wiederum je nach Art - in der Sonne oder auch im Schatten sein, im Steingarten oder Alpinum, oder auch in der vorderen Beetreihe, wo sich Steinbrechgewächse gut zur Einfassung verwenden lassen. Viele Arten sind an äußerst strapaziöse Rahmenbedingungen, wie extreme Trockenheit, Kälte oder auch magerste Böden angepasst, wieder andere bevorzugen humose Standorte und milde Winter. Allgemeine Aussagen zur Gattung lassen sich nur schwerlich treffen und so sind entsprechende Angaben jeweils in den Artikelbeschreibungen der einzelnen Pflanzen zu finden.
Der Zwerg-Schlangenbart, ein japanischer Verwandter unseres Maiglöckchens, hat grasartige dunkelgrüne immergrüne Blätter. Er bildet dichte, flache Bestände und ist in halbschattigen Bereichen ein sehr schöner immergrüner Bodenbedecker, der das ganze Jahr über "sauber" und ansprechend aussieht und bei flächiger Pflanzung wie eine einheitliche 'Rasenfläche' wirken kann. weiter ...
Konkurrenzarme Plätze im Halbschatten sind der ideale Standort für diese aparte Glockenblume. Dabei spielt die Blüte eine eher untergeordnete Rolle, vielmehr ist es die leuchtend gelbe Farbwirkung, die dazu führt, dass die kleinen Polster geradezu magisch aus schattigen Ecken hervorleuchten - und das vom Frühjahr bis in den Winter. weiter ...
Ein idealer kleiner Farn für beschattete Mauerfugen, Baumstümpfe und Steingartenplätze - der Name Steinfeder weist darauf hin. Er eignet sich jedoch ebenso gut zur Bepflanzung von Töpfen und Trögen. Die halbimmergrünen Wedel sind einfach gefiedert, die Stiele braun bis schwarz. weiter ...
Ein elegantes und gut wüchsiges, immergrünes Schattengras mit gelblichweißer Mitte und grünen Blatträndern. Die lebhaft gefärbte Japan-Gold-Segge ist Carex morrowii nicht unähnlich, jedoch hat sie schmälere und weichere Blätter, die formschön bogig überhängen. Die Wildform wächst in trockenen Wäldern und an steinigen Hängen in Japan. weiter ...
Diese zierliche, niedrig wachsende Wildart hat beinahe ganzjährig ein ansprechendes Erscheinungsbild. Im nichtblühenden Zustand ziert das fein geschlitzte Laub, im Sommer die weißen Blütenbürsten, im Herbst verfärbt sich das Laub rötlich, und im Winter geben die trockenen Fruchtstände dem Garten Struktur. weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.