Purpurrote, in der Farbe leicht variable, kleine Blütchen liefern kräftige Frühlingsakzente. Die Blattrosetten dieser Sämlingssorte überzeugen außerdem im Spätherbst und Winter, wenn Raureif ihre Konturen nachzeichnet. Bestens für halbschattige bis schattige Felspartien, zur Beeteinfassung oder zur Grabbepflanzung.
Saxifraga Arendsii-Hybriden sind wunderschöne, reich blühende Frühlingsboten und gehören zur Gruppe der Moos-Steinbreche. Kennzeichnend sind grüne, weichblättrige Rosetten, die hübsche Polster bilden, nach der Blüte nicht absterben und auch im Winter noch eine gute Gestalt abgeben. Sie eignen sich bestens für sonnenabgewandte, kühl-feuchte Steingärten und Felspartien, außerdem für schattige Beete und zur Grabbepflanzung. Die in der Gartengestaltung so bekannten und beliebten Saxifraga Arendsii-Hybriden entstanden erstmals in der Gärtnerei von Georg Arends, wobei heute auch die Hybriden anderer Züchter unter diesem Begriff zusammengefasst werden. Beteiligte Eltern sind zumeist Saxifraga rosacea und Saxifraga hypnoides. Gut zu wissen: Vegetativ vermehrte Sorten wachsen meist deutlich kompakter und sind etwas langlebiger als die in der Blütenfarbe leicht spielenden, dafür üppig wachsenden Sämlingssorten. Alle paar Jahre - am besten im Herbst - empfiehlt sich die Teilung zu groß gewordener Pflanzen.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Eine äußerst umfangreiche und vielgestaltige Gattung mit mehreren hundert verschiedenen Arten. Meist handelt es sich um kleinblättrige Pflanzen, die teils moosartige, weiche, teils hartkrustige, immergrüne Polster oder Rosetten aufweisen; es gibt aber auch krautig beblätterte Steinbrech-Kleinstauden, die im Winter einziehen. Zur Blütezeit (je nach Art bereits im März oder auch erst im Oktober!) schmücken anmutige, zarte Blüten die Standorte des Steinbrechs. Und diese können - wiederum je nach Art - in der Sonne oder auch im Schatten sein, im Steingarten oder Alpinum, oder auch in der vorderen Beetreihe, wo sich Steinbrechgewächse gut zur Einfassung verwenden lassen. Viele Arten sind an äußerst strapaziöse Rahmenbedingungen, wie extreme Trockenheit, Kälte oder auch magerste Böden angepasst, wieder andere bevorzugen humose Standorte und milde Winter. Allgemeine Aussagen zur Gattung lassen sich nur schwerlich treffen und so sind entsprechende Angaben jeweils in den Artikelbeschreibungen der einzelnen Pflanzen zu finden.
Üppige, horstige Art mit langer Blütezeit und schönen, filigranen Blütentrauben. Sie kommt auf trockeneren Standorten als Tiarella cordifolia zurecht. weiter ...
Verträgliches, kleines Waldgras mit netter, früher Blüte für eher kalkarme, humusreiche und lehmige Böden. Die heimische Schatten-Segge bildet einen immergrünen, dichten Horst mit überhängenden Blättern. weiter ...
Lockere perlrosa Blütenrispen über zierlichen, krausen, bronze-grünen Blättern ergeben ein kontrastreiches Bild. Schön vom Austrieb bis nach dem Verblühen. weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.