Der imposante Himalaja-Knöterich ist eine beeindruckende und auffallende Staude für trockene bis feuchte an sonnigen bis halbschattigen Plätzen im Garten. Obwohl er nicht wuchert und nur allmählich seinen Bestand erweitert, muss ihm auf Grund seiner stattlichen Ausmaße ein ausreichend großer Platz zugeweisen werden. Dieser darf wegen der ausreichenden Fernwirkung gerne in der zweiten oder dritten Reihe sein - nicht zuletzt aber auch, weil der "Duft" der Blüten oftmals als Geruch nach Schweinestall wahrgenommen wird. Dennoch möchten wir diese Großstaude keinesfalls missen. Die absolut verträgliche und gut kombinierbare Blütenfarbe und die ausgesprochen lange Blütezeit machen den Himalaja-Knöterich für große Gärten schlichtweg unverzichtbar!
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Bei den Knöterich-Arten haben die Taxonomen in den letzten Jahren gründlich aufgeräumt. Wir führen hier einige Arten mit ihrem bisherigen Namen Polygonum auf und warten gelassen ab, ob nicht wieder eine Rückbesinnung erfolgt. Eine spannende Gattung ist der vielfältige, robuste und anspruchslose Knöterich mit seiner oft sehr langen Blütezeit auf jeden Fall. Polygonum wurde vom Bund deutscher Staudengärtner zur "Staude des Jahres 2012" gewählt.
Eine dekorative Blattschmuckstaude, die sich mit rundlich-herzförmigen, gelappten Blättern und großen ferderartigen Blütenrispen - bestehend aus winzigen, kupferrosa Einzelblüten - ziert. Blätter und Stängel sind weißlich angehaucht. Diese Solitärstaude breitet sich durch Ausläufer aus und ist bestens dazu geeignet, unschöne Zäune und Mauern zu verdecken. weiter ...
Eine besonders wüchsige und reichblühende Elfenraute! Von Juli bis Oktober sind die großen Blütenrispen mit unzähligen zarten, cremeweißen Einzelblüten übersät, die sich kontrastreich vom grünen, gefiederten Laub abheben. 'Elfenbein' wächst aufrecht und erweist sich als sehr standfest. weiter ...
Diese robusteste und wuchsfreudigste Taglilie überhaupt breitet sich mittels Ausläufer allmählich aber stetig aus und gedeiht auch an halbschattigen Plätzen und im Wurzeldruck von Gehölzen noch gut. Sie ist in alten Gärten oftmals noch verwildert zu finden und selbst im Bereich alter Gleisanlagen hat sie sich Refugien erobert. Daran erinnert auch der alte Name Bahnwärter-Taglilie. Gut zur Hangbefestigung und zur pflegeextensiven Flächenbegrünung! weiter ...
= Miscanthus japonicus, Miscanthus x giganteus 'Aksel Olsen' 250-350 :: Fr/B2 so-abs blüht sehr selten
Neue Erkenntnisse besagen, dass es sich hier um eine Hybride zwischen M. sacchariflorus und M. sinensis handelt. Erstmals aus Yokohama eingeführt wurde dieses Riesen-Gras in 1930er Jahren von dem dänischen Botaniker Aksel Olsen. Wie der Name bereits verrät, haben Sie hier den Giganten der China-Schilf-Arten vor sich. Zwischen drei und vier Meter kann dieser Riese unter den Gräsern hoch werden. weiter ...
Art.-Nr.: 64064-102 11 cm Topf (1 l)
Fragen
Kundenfrage vom 28.07.2011:
Knöterich ist kurz über dem Boden abgebrochen (wahrsch. durch Rasenmäher). Treibt er dennoch neu aus?
Unsere Antwort vom 29.07.2011:
Kein Grund zur Beunruhigung. Der wüchsige Polygonum polymorphum treibt in Kürze wieder von unten her durch.
Kundenfrage vom 19.02.2011:
Damit ich den richtigen Standort für diesen tollen Busch auswählen kann, würde mich interessieren, wie breit dieser Knöterich maximal wird.
Unsere Antwort vom 21.02.2011:
Polygonum polymorphum kann mit der Zeit eine Breite von gut 150 cm erreichen, wächst aber horstig, d.h. er bildet keine Ausläufer.
Kundenfrage vom 20.06.2010:
Muss diese Pflanze im Herbst zurückgeschnitten werden und wie sieht die Pflege aus?
Unsere Antwort vom 21.06.2010:
Nach den ersten Frösten im Herbst sieht die Pflanze meist etwas hässlich aus (und stirbt im weiteren über den Winter ohnehin oberirdisch ab). Insofern empfiehlt sich dann ein kompletter Rückschnitt. Ansonsten ist die Pflanze unkompliziert und pflegeleicht.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.