Mit seinen rot gefärbten Stängeln und Blütenstielen hebt sich 'Woldemar Meier' ganz deutlich von anderen Geißbart-Sorten ab. Auch bleibt die Sorte mit 30 cm hohem Laub, und bis 60 cm hohen Blüten eher niedrig. Sie liegt in der Höhe zwischen der Art und der mittelhohen Sorte 'Johannifest'. 'Woldemar Meier' ist eine weibliche Sorte, d.h. nach der Blüte entstehen die ansehnlichen Fruchtstände, die bis in den Winter hinein als Strukturbildner im Garten fungieren können.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Die Gattung Aruncus wird in Gärtnerkreisen in zwei Arten und deren Sorten unterteilt. Der Zwerg-Geißbart, Aruncus aethusifolius, ist relativ sonnenverträglich. Sein Laub ist tief geschlitzt und die zierliche Art bleibt deutlich kleiner als sein auch in Europa beheimateter Bruder. Aruncus dioicus, der Wald-Geißbart, ist eine heimische Wildstaude, und ein unverzichtbarer Bestandteil schattiger Wildstaudenpflanzungen. Da sich die beiden Geißbart-Arten leicht untereinander kreuzen, entstanden die Aruncus Aethusifolius-Hybriden. Unter Anderem von Ernst Pagels gezüchtet, vertragen die Hybriden aufgrund des Aethusifolius-Blutes deutlich sonnigere, trockenere Standorte als Aruncus dioicus. Sie werden ausschließlich vegetativ vermehrt und optimalerweise dort verwendet, wo Wald-Geißbart zu üppig wirkt, bzw. wo es für ihn zu trocken und zu sonnig wäre. Je filigraner, bzw. geschlitzter das Laub, umso besser passen die Sorten in Karl Foersters Gestaltungskonzept von "Harfe und Pauke", kombiniert man sie mit großblättrigen Stauden wie beispielsweise Funkien.
Für gelegentliche Düngergaben übers Jahr verteilt ist der Geißbart dankbar, am einfachsten geht das mit einer Mulchschicht aus Kompost im Herbst. Da die Fruchtstände oft den ganzen Winter über zierend sind, empfiehlt sich ein Rückschnitt im Frühjahr vor dem Neuaustrieb. Wer Selbstaussaat verhindern will, muss auf diesen Aspekt verzichten und die Blütenstände rechtzeitig nach dem Abblühen entfernen.
Die dunkelgrünen, steifen, attraktiv gefiederten Wedel dieses klein bleibenden Schildfarns haben rundlich gesägte Fiederchen mit kräftigen Stachelborsten. Auch als Schnittgrün sehr geschätzt! Der Farn ist sehr anpassungsfähig, bevorzugt jedoch luftfeuchte Lagen mit frischen, humosen Böden. Bei genügend Feuchtigkeit auch in sonnigen Lagen verwendbar. weiter ...
Hosta der Spitzenklasse! Exquisiter Sport der sehr bewährten Sorte 'Halcyon', Warmerdam 2003 Diese absolute Spitzenhosta gehört für uns unbedingt in die Gruppe der besten zehn Hosta aller Zeiten. In all ihren Eigenschaften ist 'El Nino' ohne jede Einschränkung vorzüglich. Die perfekt herzförmigen Blätter von sehr fester, dicker Substanz zeigen einen kühlen Blauton und sind von einem sehr schmückenden unregelmäßig breiten cremeweißen Rand eingefasst. Die Wirkung ist einfach grandios. weiter ...
Stattlicher Fingerhut mit hübschen, dunkelgrünen Winterrosetten und reich besetzten, kerzengeraden, schlanken matt gelben Blütentrauben. Zierende Samenstände. Ornamental und sehr eindrucksvoll. weiter ...
Die weißen, ungespornten Blüten dieser horstigen, aus Japan stammenden Art erscheinen äußerst zart. Epimedium diphyllum ist sommergrün und noch kaum verbreitet - obwohl sie bereits seit 1830 in England in Kultur ist. Es bevorzugt einen geschützten Standort im lichten Schatten mit bevorzugt saurem oder neutralem Boden. Oft färbt sich das Laub im Herbst kräftiger rot. weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.