Der heimische Kleine Wiesenknopf, auch Pimpinelle genannt, ist auf Halbtrocken- und Trockenrasenstandorten zu Hause und war früher eine wegen ihres würzigen Geschmacks geschätzte Würz- und Salatpflanze. Die hübsch gefiederten Blätter sind in der Regel wintergrün und so kann die rosettenbildende Pflanze auch in der kalten Jahreszeit als Vitamin-C-Lieferant genutzt werden.
Die Pflanze ist rundum anspruchslos und kommt auf nährstoffarmen, kalkreichen, mäßig trockenen Standorten bestens zurecht. In nahrhaftem, feuchtem Boden gezogen, schmeckt das junge Kraut mild und zart, ein wenig nach Gurken oder Gurkenschalen. Die kugeligen, kleinen, eher unscheinbaren Blütenköpfchen sind anfangs grünlich und haben später einen rötlichen Schimmer. Für Frühlings-Suppen, Salate, Kräuterbutter, Kräuterquark und Eierspeisen wird der kleine Wiesenknopf besonders im zeitigen Frühjahr vor der Blüte geerntet. Zum Mitkochen ist das Kraut nicht geeignet, man fügt es immer den fertigen Speisen zu. Traditionell findet die Pimpinelle für die Zubereitung der Hamburger Aalsuppe und der Neunstärke-Suppe Verwendung, manchmal wird sie auch für die Frankfurter Grüne Sauce empfohlen. Zur Bereitung von Kräuteressig oder von erfrischenden Sommerbowlen kann der Kleine Wiesenknopf eine überraschende Geschmackskomponente beisteuern.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Kennzeichnend für Wiesenknöpfe sind die an Ebereschen erinnernden Blätter, verzweigte Stängel und Blüten, die sich als aufrechte Köpfchen oder als überhängende, raupenförmige Ähren mit flaschenbürstenähnlichem Aussehen präsentieren - in einer Farbpalette von Weiß über Grün bis Rosa und Rot. Besonders geeignet ist Sanguisorba für Flächen mit Wildstaudencharakter oder wiesenhafte Staudenpflanzungen (im Stil von Piet Oudolf). Auch in Prachtstaudenpflanzungen lassen sich einige Arten und Sorten gut unterbringen. Die filigranen Gestalten vermitteln dann - ähnlich wie viele Gräser oder Fenchel - vor allem in Kontrast zu farbkräftigen, großblumigen Nachbarn beschwingte Leichtigkeit! Mit wenigen Ausnahmen gedeihen die meisten Vertreter der Gattung Sanguisorba auf nicht zu trockenen, lehmigen Gartenböden in sonnigen bis halbschattigen Lagen besonders gut. Soll Selbstaussaat verhindert werden, empfiehlt es sich, Samenstände vor der Reife zu entfernen. Blüten und Blätter lassen sich oftmals in der Blumenbinderei bestens verwenden.
Die feinen, lang überhängenden Blätter geben dem wintergrünen Gräserhorst seine Eleganz. Vor der Blüte haben die Blätter eine eher bläulich-grüne Färbung, die dann nach der Blüte in kupferne und purpurne Töne übergeht. Dieses dezente Farbenspiel hat der Art den deutschen Namen Regenbogen-Schwingel eingebracht. Der Regenbogen-Schwingel stammt aus den lichten Wäldern Südost-Europas und eignet sich sehr gut zur Pflanzung in Heidegärten, aber auch zur Trogbepflanzung und für die Dachbegrünung. weiter ...
Heimische Art mit kriechendem Wuchs. Sehr robust und winterhart. Schön zur Unterpflanzung von Currykraut und Eberraute. Braucht keinen Kalk, sondern groben Sandboden. weiter ...
= Filipendula hexapetala VI-VII :: 15-40 :: Fr/SH1 so weiß
Die attraktive heimische Wildstaude mit fein gefiederten Blattrosetten liebt einen sonnigen und trockenen Standort. In der Natur ist sie auf kalkhaltigen, lehmig-humosen Halbtrockenrasen und Steppen sowie an warmen Gebüschrändern von Europa bis Nordafrika und Westsibirien anzutreffen. weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.