Dieses Salatkraut ist besonders in der Toskana sehr beliebt und hat dort eine lange Tradition. Der Hirschhorn- oder Krähenfuß-Wegerich fällt besonders durch seine geweihartig gefiederten, fleischigen Blätter auf, die in einer dichten Rosette angeordnet sind. Das wintergrüne aromatisch-knackige Salatkraut zeichnet sich durch seinen würzigen, leicht salzig-bitteren Geschmack aus und ist eine vorzügliche Ergänzung für gemischte Salate. Übrigens ist bei diesem Kraut der bitterliche Geschmack bei jungen Blättern stärker ausgeprägt und verliert sich mit zunehmendem Alter.
Ältere Blätter können wie Spinat zubereitet werden und geben auch eine vorzügliche Kräutersuppe. Leicht frittiert ergänzen sie Pastagerichte und sind eine aparte, essbare Dekoration z. B. für italienische Antipasti. Wie andere Wegerich-Arten auch hat das apart geformte Kraut eine heilsame Wirkung bei Husten und Erkältungskrankheiten. Die schnellwüchsigen Pflanzen lassen sich mehrmals im Jahr beernten. Dazu die Blätter einzeln abknipsen oder über dem Herzen abschneiden - der Krähenfuß-Wegerich treibt wieder aus. Bevorzugt werden humose, nicht zu trockene Standorte in der Sonne. Am zusagenden Standort versamt er sich reichlich.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.