Die würzig-scharfen Blätter lassen sich vielfältig verwenden. Sie sind ein leckerer Brotbelag, würzen Eierspeisen, Kartoffelsalate und Kräutersuppen. Salate aus der Brunnenkresse lassen sich wunderbar durch die nussig-delikaten Blüten des Gänseblümchens ergänzen. Wer ältere Blätter zu scharf findet, sollte Brunnenkresse mit mild schmeckenden Wintersalaten wie Löffelkraut oder auch mit der Großen Sternmiere kombinieren.
Wer der Brunnenkresse zusagende Bedingungen bieten kann, sollte sich glücklich schätzen. Die altbekannte, wintergrüne, heimische Salat- und Heilpflanze ist im Winter und Frühjahr ein wichtiger Vitamin-C-Lieferant und bietet eine wertvolle Bereicherung des jahreszeitlichen Speisezettels. Feucht braucht sie es, die Brunnenkresse, und am liebsten fließend. Sie wächst auf kiesig-sandigen Schlammböden in kühlen, nährstoffreichen, flachen Fließgewässern oder schattigen Feuchtbeeten und toleriert einen Wasserstand bis 20 cm.
Im zeitigen Frühjahr, bevor es richtig heiß wird, wächst das Kraut auch willig an jeder einigermaßen feuchten Stelle und kann ein- bis zweimal beerntet werden. Im Sommer, wenn es heiß und trocken wird, muss die Pflanze unbedingt ins Wasser, sonst stirbt sie ab.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Kundenfrage vom 10.05.2011:
Wenn man die Brunnenkresse im Teich einer Kräuterspirale pflanzen will, mit welchem Boden muss dieser Teich aufgefüllt werden? Geht Sand mit einer Erdschicht (wie dick) oben drauf?
Unsere Antwort vom 11.05.2011:
Die Brunnenkresse liebt schlammigen, nährstoffreichen Boden. Kies oder Sand, mit einer humosen Schicht kombiniert, sollte funktionieren.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.