Die robuste, Rosetten bildende Pflanze mit den buchtig-fiederspaltigen Blättern und endständigen Blüten hat einen frischen Kressegeschmack. Barbarea vulgaris blüht erst ab Mai bis in den Juli hinein. Die Barbarakresse liebt beschattete Standorte und frischen, nährstoffreichen Boden. Bei jährlicher Teilung ausdauernd, sonst zweijährig.
Die frischen Blätter geben einen vorzüglichen Brotbelag ab und ergänzen Eierspeisen durch ihren frischen Kressegeschmack. Die später erscheinenden gelben essbaren Blüten sind genauso zu verwenden. Einige sollte man jedoch verschonen, denn dann sorgt die Pflanze selbst für Nachwuchs und für noch mehr Barbarakraut im nächsten Jahr.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.