Wer Kresse und Brunnenkresse mag, wird das Barbarakraut lieben. Von den kräftig-grünen Blattrosetten des heimischen, frostharten Wildsalats kann man auch im Winter ernten - mindestens bis zum Barbaratag am 4. Dezember bleibt die Pflanze grün. Und bereits im zeitigen Frühjahr sind die jungen Blätter des Barbarakrauts ein wichtiger Vitamin-Lieferant, ganz wunderbar z.B. als würziger Salat, der Frühjahrsmüdigkeit vertreibt. Die frischen Blätter geben einen vorzüglichen Brotbelag ab, ergänzen Eierspeisen durch ihren frischen, kräftigen Kressegeschmack oder geben Fischgerichten ein scharf-würziges Aroma. Auch als Gemüse, ähnlich wie Spinat, kann die Winterkresse zubereitet werden.
Die später, ab Mai bis in den Juni hinein, erscheinenden gelben essbaren Blüten können genauso verwenden werden. Einige sollte man jedoch verschonen, denn dann sorgt die Pflanze selbst für Nachwuchs und für noch mehr Barbarakraut im nächsten Jahr. Das Barbarakraut liebt sonnige bis halbschattige Standorte und frischen, nährstoffreichen Boden. Es wird im Herbst (oder auch im Frühjahr) direkt ins Freiland ausgesät. Bei jährlicher Teilung ausdauernd, sonst zweijährig.
Aussaat: August bis Anfang September Reihenabstand 25 cm Bio-Saatgut von Reinsaat
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.