Sonnenschein und Heilkraft! Die einjährige Sommerblume, die in vielen Bauerngärten zu finden war und ist, blüht strahlend, leuchtend gelb-orange mit heller und dunkler Blütenmitte - vom Mai bis zum Herbst mit starken Frösten. Die Blüten vertragen leichte Fröste. Weil die Samen oft erst nach und nach aufgehen, entwickeln sich monatelang immer neue Blüten. Die Samen werden ab März direkt ins Freiland gesät und ggf. auf ca. 10 cm verienzelt. Ringelblumen vermehren sich durch Selbstaussaat, ohne jedoch lästig zu werden. Sie sind recht anspruchslos, am besten gedeihen sie auf gut mit Wasser versorgten Lehmböden.
Calendula officinalis ist eine sehr bekannte und beliebte Heilpflanze. Ihre antiseptischen, heilenden, entgiftenden Eigenschaften werden vor allem in pflegenden und reinigenden Produkten für die Haut verwendet und für eine schnelle Wundheilung genutzt. Als "Arme-Leute-Safran" färbten Ringelblumenblüten früher zum Beispiel Butter oder Reis. Als "kleiner Kalender", so die Übersetzung des lateinischen Namens, zeigt Calendula den Verlauf der Sonne an - ihre Blüten sind nachts geschlossen und tagsüber geöffnet. Ihren deutschen Namen Ringelblume erhielt sie wegen ihrer ringeligen Samen.
Aussaat im Freiland ab März Portion ausreichend für min. 50 Pflanzen Bio-Saatgut von Reinsaat
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.