Dill gehört zu den Kräutern, die auf eine lange Tradition als Heil- und Küchenkräuter zurückblicken können. In der Zeit Karls des Großen wurde das Kraut nördlich der Alpen heimisch gemacht. Von hier hat sich Dill bis nach Skandinavien verbreitet, wo das "Gurkenkraut" bis heute eine ganz besonders große Wertschätzung als Universalgewürz genießt. Da der süßlich-aromatische Dill sehr intensiv schmeckt, sollte man bei Kombinationen mit anderen Kräutern vorsichtig sein. Manche sagen, dass er nur die anpassungsfähige Petersilie sowie Zwiebeln und Knoblauch neben sich duldet.
Das Laub eignet sich nicht gut zum Trocknen und verliert beim Kochen sein Aroma. Frischer Dill lässt sich allerdings durch Einfrieren konservieren. Die kräftigen, bläulich bereiften Stängel und die Früchte können ohne wesentliche Aromaverluste getrocknet oder mitgekocht werden. Dill-Früchte sollten geerntet werden, wenn sie sich bräunlich verfärben, dann bitte in dicht verschlossenen Gefäßen dunkel lagern! Dill-Samen liefern einen aromatischen, heilenden Tee und können als kräftiges Gewürz für Brot und Pickles verwendet werden. Übrigens wirkt Dill beruhigend und gilt deshalb als Geheimtipp bei Schlafstörungen. Dill bevorzugt nährstoffhaltige, humusreiche Böden und Standorte in der Sonne. Trockenheit sowie Staunässe werden nicht gut vertragen. Weil er Schatten im Wurzelbereich zu schätzen weiß, ist Dill besonders gut für den Mischanbau zwischen Kohl, Gurken und Zuckermais, aber auch als attraktiver Partner und Insektenweide im Staudenbeet geeignet. Schön auch in Partnerschaft mit Verbena bonariensis! Dill ist einjährig und erhält sich am passenden Standort durch Selbstaussaat.
Direktsaat von April bis Juni. Dill ist ein Lichtkeimer und sollte daher flach gesät werden. Das Saatgut wird von Vögeln gemieden, benötigt jedoch eine lange Keimphase. Für eine kontinuierliche Ernte des frischen Grüns sollte Dill fortlaufend im Abstand von 14 Tagen ausgesät werden. Bio-Saatgut von ReinSaat.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Dekorative Pflanze mit filigranen bronzebraunen Blättern für Staudenbeete und Bauerngärten. Im Austrieb sehr apart. Wunderschön zu graugrünen und gelblaubigen Pflanzen und zu weißen Blüten wie bespielsweise Echinacea purpurea 'Alba'. Bronzefenchel ist genauso aromatisch wie der grüne Gewürzfenchel. weiter ...
= Nasella tenuissima VII-VIII :: 30-50 :: Fr/SH/St/FS1 so silbrig-weiß
Man könnte meinen, Karl Foerster hätte an dieses Gras gedacht, als er sagte: "Gras ist das Haar der Mutter Erde". Schon alleine das Laub ist haarfein und wiegt sich sacht im Winde hin und her. Dazu gesellen sich feinste flauschige Blütengrannen, die sich von silbriggrün zu goldgelb verfärben und locker über dem Laub stehen! weiter ...
Attraktive weiße Auslese mit bräunlich-grünlicher Mitte. Wie die anderen Sorten auch ein phantastischer Schmetterlingsmagnet mit sehr langer Blütezeit. Sehr schön zu Bronzefenchel, grün-weißen Gräsern oder zu weißer Agastache. weiter ...
Schöne, standfeste Präriestaude mit aufrechten Blütenkerzen. Die eiförmig zugespitzten Blätter haben ein ausgeprägtes Anis-Fenchel-Aroma und sind an der Blattunterseite behaart. Eine köstliche Teepflanze, die ohne Zucker auskommt und auch Schwarztee aromatisieren kann. Auch als anisduftendes Würzkraut verwendbar. weiter ...