Die reinweißen, an Anemonen erinnernden Blüten verblühen leider schon nach wenigen Tagen, aber dennoch ist Sanguinaria canadensis eine wertvolle, frühlingsblühende Waldstaude von außergewöhnlichem Reiz.
Direkt aus dem kriechenden Rhizom sprießen auf hohen Stielen einzelne, nierenförmige und mehrfach gelappte Blätter von blaugrauer Farbe. Diese entfalten sich ganz allmählich - während oder kurz nach der Blüte - erreichen schließlich bis zu 20 cm Durchmesser und bereichern Pflanzungen im Gehölzbereich über einen langen Zeitraum, bevor sie dann ab Spätsommer einziehen.
Obwohl dieses Kleinod einen fragilen Eindruck vermittelt, ist es langlebig, braucht allerdings etwas Zeit, bis es sich richtig etabliert hat. Ein nicht zu trockener und humoser Standort ist optimal - hier bleibt das Laub oftmals bis zum Herbst dekorativ. Die Kanadische Blutwurzel scheidet bei Verletzungen einen auffallenden orangeroten Milchsaft aus, welcher getrocknet als Heil- und Färbemittel verwendet wurde und in der Homöopathie immer noch in Gebrauch ist. Die Pflanze ist in allen Teilen giftig.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Der Schmale Filigranfarn gehört zu den beliebtesten wintergrünen Farnen. Raureif verzaubert seine filigranen Wedel in ein glitzerndes Spitzengewebe. Er kann mit seinen dreifach, fein gefiederten, elegant überhängenden Wedeln bis zu einem Meter breit werden. Im Halbschatten auf nicht zu trockenen humosen Böden gedeiht dieser Farn am besten. weiter ...
Auffällig breite (bis zu 2,5 cm) und flachgestellte, immergrüne Blätter geben dieser Segge ihren besonderen Charme, besonders auch wenn der Winter sie mit Raureif überzieht. Wie viele andere Vertreter dieser Gattung liebt die aus Nordamerika stammende Breitblatt-Segge locker-humosen, nährstoffreichen Boden in halbschattiger bis schattiger Lage. weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.