Diese Art mit kriechendem Wurzelstock stammt aus China, wo sie in feuchten Wäldern und an Flussrändern bis über 3000 Meter Höhe vorkommt. Sie hat rosskastanienähnliche, meist 7-teilige, bronzefarben getönte Blätter und locker verzweigte, pyramidale Blütenstände mit unzähligen weißen Einzelblütchen. Eine wüchsige Wildart, die sich auch für gebirgige Standorte eignet.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Diese imposanten, langlebigen Schmuckstauden mit ihren großen Blättern lassen sich sehr wirkungsvoll im Gehölzbereich oder an Teichrändern als Strukturbildner einsetzen. Doch nicht nur ihre dekorativen Blätter, sondern auch ihre cremeweißen bzw. rosafarbenen Blütenrispen wirken beeindruckend. Auch die Samenstände bleiben noch bis weit in den Winter hinein dekorativ. Wird ihnen ausreichend Platz eingeräumt, so werden Rodgersien mit der Zeit immer schöner. Sie brauchen jedoch einige Jahre bis zur vollen Entwicklung. Das Schaublatt liebt humusreiche, nicht zu kalkhaltige, windgeschützte Standorte, die bei ausreichender Feuchtigkeit auch sonniger sein dürfen. Überflutete Pflanzplätze werden allerdings nicht vertragen. Durch den späten Austrieb im Frühjahr lassen sie sich ganz hervorragend mit frühen Zwiebelblühern wie z.B. Eranthis, Galanthus oder Scilla vergesellschaften. Der Austrieb ist bei Spätfrösten gefährdet und sollte entsprechend geschützt werden.
Der schöne heimische Glanz-Schildfarn mit den elegant gebogenen, glänzenden dunkelgrünen Wedeln erreicht mit der Zeit einen stattlichen Durchmesser. Er hat einen breit trichterförmigen Wuchs. In Verbindung mit Wurzelstubben oder Steinen wirkt er sehr attraktiv. weiter ...
Robustes Solitärgras mit schwebend überhängenden Blüten und wintergrünen Blättern. Für feuchte, kalkarme Plätze im Schatten besonders geeignet. Bildet nach Jahren meterbreite Horste. Schön an Teich- und Bachrändern, zu großen Funkien, Rodgersien und großen Farnen. weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.