Die Geschwänzte Haselwurz überzeugt wie Asarum canadense vor allem durch ihr flächiges Wachstum. Asarum caudatum wächst zudem auf schattigen, trockenen Böden und ist somit ein strapazierfähiger Bodendecker. Die Blätter sind gestielt (bis zu 17 cm lang), herz- bis nierenförmig und haben einen Durchmesser von 10-13 cm.
Die Pflanze ist halb-immergrün, an geschützten Plätzen oder in milden Wintern bleibt das Laub den Winter über erhalten. Die 15-50 mm langen Blüten wachsen liegend, sind zylindrisch geformt, von braunroter oder grüner Farbe und außerdem behaart. Sie liegen unter den Blättern und man kann sie erst erkennen, wenn man die Blätter zur Seite schiebt. Eine Besonderheit sind ihre stark ausgeprägten, lanzettlichen Blütenzipfel mit einer Länge von bis zu 75 mm. Eine der besten Arten für Gärten hierzulande.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Ein verbreitet vorkommender robuster und anpassungsfähiger heimischer Farn mit zwei- bis dreifach gefiederten überhängenden Wedeln und zarten, hellgrünen Fiederchen. Rosettenartiger Wuchs. Mit den Jahren bildet er eine breite mehrköpfige Pflanze. weiter ...
Ein zierliches, langsam wachsendes, in milden Wintern immergrünes Blattschmuckgras mit markant weiß gerandeten Blättern und attraktivem Kontrast zur dunkelgrünen Mitte, das locker-humosen, eher nährstoffreichen Boden liebt. Die Wildform stammt aus lichten Waldgebieten Japans. Die Sorte ist dort unter dem Namen 'Hime-Kan-suge' verbreitet. weiter ...
Das aus den Wäldern der rumänischen Karpaten stammende Siebenbürger Leberblümchen blüht deutlich früher als das Heimische Leberblümchen. In milden Wintern erscheinen die leuchtend blauen anemonenähnlichen Blüten bereits im Februar. Damit gehört der reizvolle Frühlingsblüher gemeinsam mit dem Winterling und den Frühlings-Alpenveilchen zu den ersten Boten des nahenden Frühlings. Die Farbe der bis zu 5 cm großen sternförmigen Blüten ist besonders intensiv und leuchtend. Der Wuchs ist stärker, und Blatt und Blüte sind größer als beim heimischen Leberblümchen. weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.