Möller's Deutsche Gärtner-Zeitung schreibt 1909 über die prächtige, noch wenig bekannte Schmuckstaude: "Es bedarf sicher nur der Anregung, um unsere Landschafts- und Privatgärtner zu veranlassen, diese schöne Schmuckstaude, die so viele gute Eigenschaften in sich vereinigt, an passenden Stellen anzupflanzen."
Die imposante und sehr dekorative, breit ausladende Solitärstaude liebt eher kühle, frische, tiefgründige, nährstoffreiche Böden und einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Sehr schön wirkt sie an größeren Teichen oder als Solitärpflanze in Rasenflächen. Die im Austrieb rötlichen Blätter sind tief eingeschnitten. Die recht standfesten, ausgebleichten Samenstände sind selbst noch im Winter eine Zierde.
Die Heimat des Rharbarbers liegt in den Hochebenen Chinas und Tibets. Die fleischigen Wurzeln des chinesischen Rhabarbers haben eine Jahrtausende alte Tradition als Arzneimittel. Bereits um Christi Geburt wurden getrocknete Rharbarber-Wurzeln international gehandelt. Von China gelangten die Rhabarberstauden in die Wolgagegend und von dort nach Westeuropa.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Ernst Pagels schrieb über diese Sorte: "Diese stolze, hohe Sorte ist der Bedeutung angemessen, die Prof. Richard Hansen für unseren Beruf hat, der mit Hilfe von Karl Foerster Begründer des Gartenbauinstitus in Weihenstephan und dessen langjähriger Leiter war." Eine hervorragende, straff aufrecht wachsende Sorte, der wir noch eine große Zukunft vorhersagen! weiter ...
Der Wasserdost des kleinen Mannes. Er ist nicht zu hoch, blüht früh, lange und sehr schön mit leuchtenden Blütentellern. 'Augustrubin' ist besonders standfest und auch mitten in Rabatten verwendbar. Schmetterlinge werden magisch angezogen. Auch verblüht noch standfest und attraktiv. Die einzige empfehlenswerte Sorte für kleinere Gärten. weiter ...
'Atropurpureum' schmückt sich von Hochsommer bis Herbst mit rubinroten Blütenkerzen. Ein bewährter Klassiker, den wir bereits seit Jahrzehnten schätzen und lieben! weiter ...
Art.-Nr.: 51261-102 11 cm Topf (1 l)
Fragen
Kundenfrage vom 15.09.2011:
Kann ich die Pflanze im Herbst umsetzen oder ist das schwierig?
Unsere Antwort vom 16.09.2011:
Rheum palmatum var. tanguticum kann jetzt im Herbst gut verpflanzt werden.
Kundenfrage vom 21.02.2011:
Ist die Pflanze giftig oder stachelig (etwa für kleine Kinder gefährlich)?
Wächst die Pflanze sehr schnell wie normaler Rhabarber, und fallen die Blätter am Jahresende ab?
Unsere Antwort vom 21.02.2011:
Unseres Wissens nach ist Rheum palmatum var. tanguticum nicht giftig, aber auch nicht zum Verzehr geeignet. Das Laub wirkt etwas abweisend und rau, Verletzungsgefahr besteht jedooch keine.
Der Kron-Rhabarber wächst sehr schnell, das Laub zieht wie beim gewöhnlichen Rhabarber zum Herbst hin ein.
Kundenfrage vom 27.07.2010:
Wann ist die ideale Pflanzzeit für diese Pflanze?
Unsere Antwort vom 27.07.2010:
Kron-Rhabarber pflanzt man am besten im Frühjahr oder im Herbst.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.