Trichterförmige, hängende und wunderbar duftende Blüten an sehr hohen Stielen machen die sommerblühende Tibet-Primel zu einer Besonderheit. Sie bevorzugt luftfeuchte, kühle Standorte und humus- und nährstoffreiche, kalkarme Böden. In ihrer Heimat im Südwesten Tibets wächst sie auf feuchten Wiesen.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Primeln sind überaus bekannte und beliebte Frühlings- und Vorsommerblüher mit einer langen Tradition als Zierpflanze - für viele Menschen sind sie das Frühlingssymbol schlechthin. Die Gattung wartet jedoch - jenseits der "Klassiker" - mit einem beachtlichen Facettenreichtum auf (mehrere hundert Arten!) und deckt ein überaus breites Verwendungsspektrum ab. Natürliche Primelvorkommen finden sich in weiten Teilen Europas, Asiens und Nordamerikas, wesentlich seltener dagegen in südlicheren Gefilden. Der überwiegende Teil aller Primeln verhält sich staudig und weist eine grundständige Blattrosette auf. Die Blüten präsentieren sich in großer, fröhlicher Farbenvielfalt und unterschiedlichster Gestalt bzw. Anordnung (einzeln, in Dolden, Ähren oder Quirlen).
Die Sorte 'Alba' trägt weiße Blüten von vornehmer Anmut zu hellgrünem Laub. Die weiße Sorte des Tränenden Herzens blüht länger und zieht erst später im Jahr ein. Als bedeutende Symbolpflanze eignet sich insbesondere die weiße Sorte auch zur Pflanzung auf größeren Grabstellen. weiter ...
Eine hübsche, nordamerikanische, horstig wachsende Wildstaude mit blaugrünem Laub. An zusagenden Standorten säht sie sich selbst aus und überzieht dann den Boden mit einem himmelblauen Blütenteppich. Nach der Blüte zieht das Blauglöckchen ein und macht so Platz für später blühende Nachbarpflanzen. Bevorzugt wird locker-humoser, kalkarmer Boden im Halbschatten. weiter ...
Wunderschöne, aus Asien stammende Liebhaberpflanze unter den frühjahrs- bis frühsommerblühenden Anemonen für frische bis feuchte Böden in kühler, halbschattiger Lage. Die schalenförmigen Blüten erscheinen von Mai bis Juni auf langen Stielen. weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.