Diese noch weitgehend unbekannte mittelgroße Sorte haben wir Ernst Pagels zu verdanken. Straff aufrecht wachsende Halme werden von weichen, bogig überhängenden Blättern umspielt: Eine Wuchsform, die sich deutlich von den anderen Sorten abhebt. Bereits ab August beginnt das grüne Laub, sich herbstlich zu verfärben und zeigt ein wunderschönes Farbenspiel mit rötlichen Tönen.
Das Chinaschilf mit seinen vielen Sorten ist eines der bekanntesten und weitverbreitetsten Ziergräser. Die mächtigen, oft mannshohen Horste können in jedem Garten als solitäre Strukturbildner oder sogar als Sichtschutz (im Sommer und Herbst) Verwendung finden. Die fedrigen Blütenrispen, die je nach Sorte silbrig-weiß oder silbrig-rosa bis silbrig-rot sind, erscheinen erst spät im Jahr, im August und September, erfreuen uns aber bis in den Winter hinein. Die im Herbst stehengelassenen Blütenhalme wirken auch unter Schnee und Raureif noch sehr apart und können dem Garten im Winter Struktur verleihen. Chinaschilf hat oftmals eine prächtige Herbstfärbung. Möglichst vollsonnig sollte der Standort sein, durchlässig, aber nährstoffreich und humos der Boden.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Die Gattung Miscanthus ist in Ostasien verbreitet, wo sie an eher feuchten Standorten an offenen Hängen und ebenen Flächen vorkommt. Aufgrund ihrer Wuchskraft kommt Chinaschilf am Naturstandort oftmals in großen, geschlossenen Beständen vor. Für den Garten ist das Chinaschilf mit seinen vielen Sorten eines der bekanntesten und der am weitesten verbreiteten Ziergräser überhaupt. Möglichst vollsonnig sollte der Standort sein, nährstoffreich und humos der Boden. Die fedrigen Blütenrispen, je nach Sorte silbrig-weiß oder silbrig-rosa bis silbrig-rot, erscheinen bei vielen Sorten erst spät im Jahr, meist im August und September. Sie erfreuen uns aber bis in den Winter hinein, denn die im Herbst stehengelassenen Blütenhalme wirken auch unter Schnee und Raureif noch sehr apart und können - selbst im Winter - dem Garten Struktur verleihen. Es gibt aber auch Sorten, die bislang nicht oder nur nach warmen Sommern blühen. Auch die Färbung der Blätter, die Herbstfärbung und die Wuchsform sind wichtige Kriterien bei der Beurteilung des Zierwertes. Viele Sorten verdanken wir Ernst Pagels, dem großartigen Staudenzüchter, der sich im Laufe seines Schaffens intensiv mit der Gattung Miscanthus befasst hat und im Lauf der Jahre eine große Zahl wertvoller Auslesen verbreitet hat. Ein Tipp: Hautkontakt während Sonnenschein sollte grundsätzlich vermieden werden!
Kundenfrage vom 01.05.2011:
Sind die Chinaschilf-Sorten auch für sandige Böden zu empfehlen? Evtl. eignet sich ja eine bestimmte Art besonders dafür?
Unsere Antwort vom 03.05.2011:
Miscanthus sinensis sollte möglichst vollsonnig stehen, der Boden sollte nährstoffreich und humos sein. Sandigen Boden also auf jeden Fall mit Kompost aufbessern.
Dies gilt unseres Wissens nach für alle Sorten.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.