Heimische Waldstaude, die sichfür naturnahe Pflanzungen eignet. Die Spitzen der weißen Blüten sind grünlich. Im Herbst schmückt sich diese Art mit giftigen dunkelblaue Beeren. Die giftige Heilpflanze steht gerne im Laubmull auf lehmigen Böden.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Salomonssiegel sind sehr dekorative schattenverträgliche Waldstauden mit elegant überhängenden Trieben und hängenden Blütenglöckchen. Sehr schön unter Laubgehölzen auf frischen, nährstoffreichen, lehmig-humosen Böden. An einem sonnigeren Standort muss der Boden entsprechend feuchter sein. Salomonssiegel schmücken sich mit dunkelblauen oder roten Beeren und haben eine gelbe Herbstfärbung. Schöne Nachbarn sind Waldgräser, Farne, Hosta oder niedrige Astilben.
Kundenfrage vom 04.05.2010:
Verträgt diese Pflanze auch Temperaturen um oder unter null im Frühling, wenn sie blüht, und wenn sie als Topfpflanze im Schatten steht?
Unsere Antwort vom 05.05.2010:
Polygonatum multiflorum ist hierzulande heimisch und kommt mit tiefen Temperaturen gut zurecht. Ernstzunehmende Schäden durch späte Fröste haben wir noch nicht erlebt.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.