Die heimische Staude mit ihren aufrechten, langen Blütentrieben und den himmelblauen Blüten ist die einzige in Mitteleuropa wild wachsende Art. In Deutschland gilt sie mittlerweile als stark gefährdet. In der Natur kommt sie in Flusstälern, auf feuchten Wiesen und Auen vor. Sie liebt frische bis feuchte, eher nährstoffreiche Böden. Im Garten findet sie Verwendung in Bauerngärten, an Teichrändern, in naturnahen Bereichen oder wiesenartigen Pflanzungen.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Jakobsleitern sind für den Frühlingsgarten einfach unverzichtbar. Die schöne Wildstaude hat dichte, dekorative Blütenrispen und leiterartig angeordnete Blätter - daher stammt der deutsche Name Jakobs- oder Himmelsleiter. Polemonium lassen sich sowohl in Wildgärten als auch in Staudenrabatten gut eingliedern und gedeihen am besten in gutem, frischem bis feuchtem Gartenboden in der Sonne oder im Halbschatten. Ein kompletter Rückschnitt bald nach der Blüte verhindert zu reiches Versamen und fördert einen zweiten Flor.
Eine schöne und ausgesprochen reichblühende Auslese aus der heimischen Art mit üppigem Wuchs und kräftigen Blütenkerzen. Im Gegensatz zur Art nicht wuchernd. Für große Uferrandbepflanzungen auf kühlen, ausreichend feuchten, lehmigen oder tonigen, meist kalkarmen Böden geeignet. Remontiert. Sehr schön mit Iris sibirica. weiter ...
Reinblaue und mittelfrüh blühende Sorte, die sich aufgrund ihrer sehr verträglichen Farbe mit fast allen Blütenfarben kombinieren lässt. Der schwäbische Züchter Eckard Berlin hat die Sorte nach dem Niklassee in der Nähe von Bad Schussenried benannt. weiter ...
Bei Karl Foerster noch unter 'Molinia altissima' geführt, wurde diese später ihm zu Ehren umbenannt. Diese altbewährte Sorte mit aufrechtem, nur locker überhängendem Wuchs und schöner goldgelber Herbstfärbung ist vielblütig und immer noch beliebt. weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.