Die magentarot geäugten Blüten wirken rosa-weiß gestreift - eine reizvolle Farbkombination, die einzigartig bei den Teppich-Phloxen ist. Jedes der eingekerbten weißen Blütenblätter trägt kräftig rosarot erscheinende und später etwas aufhellende Mittelstreifen. Die Blüten stehen auf dunklen Stängeln.
Die offenbar aus Japan stammende Sorte ist auch unter den Namen 'Tamanonagalei', 'Mikado' und 'Striped Candy' im Handel. 1985 wurde sie von Eugen Schleipfer aus Augsburg eingeführt. Die Sorte blüht reich und ist wüchsig.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Phlox subulata ist ein hervorragender, reichblütiger Frühlingsblüher mit toller Wirkung. Er eignet sich perfekt für sonnige Steingärten oder für Mauerkronen, wo die Matten oft mehr als 30 cm überhängen und Steine oder Mauern mit Blütenkaskaden überziehen. Wegen seiner Blütenfülle ist Polster-Phlox auch als Randbepflanzung und zur Wegeinfassung beliebt. Auch zur Hangbepflanzung ist Polster-Phlox, mit anderen frühjahrsblühenden Polsterpflanzen kombiniert, ideal.
Phlox subulata ist wüchsiger und weniger kompakt als Phlox douglasii. Die Blätter sind schmal, fast nadelförmig. Wie auch bei anderen Phlox-Arten ist die Blütezeit vom Wetterverlauf und vom Standort abhängig. In einem warmen Frühjahr kann die Blüte bereits im April beginnen. Phlox subulata bevorzugt mäßig mit Nährstoffen versorgte Böden und Standorte in voller Sonne. Er ist, nachdem er sein weit reichendes Wurzelsystem entwickelt hat, gut trockenheitsverträglich und fühlt sich auf durchlässigen, kies- oder schotterreichen, mineralischen Böden wohl. Staunässe und undurchlässige, verfestigte sowie winternasse Böden werden nicht vertragen. Ein sonniger Standort sorgt für üppige Blütenfülle. Im Halbschatten blüht Phlox subulata weniger reich, im Schatten kaum.
Auf günstigen Standorten und in milden Klimazonen ist Phlox subulata immergrün. Ein leichter Schutz vor Wintersonne ist in exponierten Lagen ratsam. Ein Rückschnitt nach der Blüte beugt Stängel-Älchen-Befall vor, hält die Pflanzen kompakt und vital und führt zu kräftiger Neubestockung mit dichtem Laub, mitunter sogar zu einer Nachblüte. Allerdings muss man in diesem Fall für einige Zeit auf die Laubpolster verzichten.
Die reinweiße Form der Spornblume ist ein absolut verträglicher und harmonischer Partner zu vielen anderen Stauden mit den gleichen Standortansprüchen. Auch zu gelb blühenden Rosen, für die es nicht einfach ist, passende Partner zu finden, passt dieser lange blühende "Alleskönner" ganz hervorragend. In diesem Fall funktioniert die Partnerschaft über die unterschiedlichen Ansprüche der Lebensbereiche hinweg dennoch ausgesprochen gut. weiter ...
Duftpflanzenenthusiasten kommen bei dieser reizenden Nelke voll auf ihre Kosten! Ein umwerfender und weitschweifender Nelkenduft umgibt zur Blütezeit im Juni und Juli dieses Kleinod. Dabei ist diese Auslese durchaus dauerhaft und bei uns bereits seit mehreren Jahren unter Beobachtung. weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.