Eine vitale, sehr wüchsige russische Spitzensorte aus der Züchterwerkstatt von Gaganow. Die sehr großen zartrosa Einzelblüten bilden riesige Blütenrispen. Bei uns hat 'Nachodka' mit den stärksten und angenehmsten Duft von allen Paniculata-Sorten: intensiv blumig, fruchtig, nach Honig. Wegen der großen, überschweren Blütenrispen sind stützende Maßnahmen unabdingbar!
Die Sorte ist robust und sehr anpassungsfähig. Den heißen Sommer 2007, als viele andere Sorten versagten, hat sie unbeschadet überstanden. Übrigens ist Nachodka eine Hafenstadt, im fernen Osten Russlands in der Nähe von Wladiwostok am japanischen Meer gelegen. Sollte die Namensgebung darauf hindeuten, dass diese Phloxschönheit auch im fernen Sibirien anzutreffen ist?
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Der Hohe Sommer-Phlox bevorzugt eher niederschlagsreiche, kühle Standorte mit lehmigen, nährstoffreichen Böden und absonnige oder lichtschattige Standorte. Viele Sorten sind jedoch anpassungsfähig und kommen mit jedem gut mit Nährstoffen versorgten Gartenboden zurecht, der etwas Feuchtigkeit speichern kann. An stark beschatteten Standorten gedeiht Sommer-Phlox schlechter und blüht nur spärlich. Phlox paniculata liebt lockeren, durchlässigen Boden, Frühjahrsfeuchtigkeit und einen möglichst luftigen Pflanzplatz, damit die Blätter gut abtrocknen können. Für eine schützende und nährende Mulchdecke ist er - als eher flach wurzelnde Staude - äußerst dankbar. Am zusagenden Standort ist Phlox paniculata langlebig und robust. Er ist extrem winterhart und übersteht selbst sehr strenge Winter und Spätfröste völlig unbeschadet. Er eignet sich wunderbar zum Schnitt und kann mit seinen duftenden Blütenbällen einen ganzen Raum mit Wohlgeruch erfüllen.
Phlox paniculata braucht insbesondere im April und Mai ausreichend Feuchtigkeit, um sich optimal zu entwickeln und um gesund zu bleiben. Deshalb empfehlen wir, in dieser Zeit bei Trockenheit den Wurzelbereich ausgiebig zu wässern. Insbesondere bei größeren Beständen ist es sinnvoll, im Juni einen Teil der Triebe im oberen Drittel auszubrechen. Die sich aus den Blattachseln entwickelnden Nebenblütenstände bringen eine Fülle kleinerer Dolden mit späterer Blütezeit hervor.
Bei einer ganzen Reihe von Sorten kommt es zu einer Nachblüte, wenn abgeblühte Rispen möglichst bald ausgebrochen werden. Das Ausbrechen der abgeblühten Rispen ist auch wichtig, weil fast alle Phlox paniculata-Sorten Samen ansetzen. Die Sämlinge sind zwar meist gut wüchsig, enttäuschen jedoch in ihren Sorteneigenschaften absolut. Nach sechs bis acht Jahren Standzeit empfiehlt es sich, Phlox paniculata-Sorten komplett aufzunehmen und zu teilen, um sie zu verjüngen.
Phlox reagiert ausgesprochen sensibel auf Klima, Standortbedingungen und Bodenverhältnisse. Blühbeginn, Blütezeit, Blütengröße, Farbenausprägung der Blüten und auch die Wuchshöhe können schon unter leicht veränderten Bedingungen erheblich variieren.
Entstanden ist das niedliche Monster mit den großen Blüten bei Rolf Offenthal. Zu ihrem netten Namen kam die Pflanze durch ihr ungeheures Wuchsvermögen. Eine Pflanze bedeckt bis zu einem Quadratmeter ohne zu wuchern und kann in Nachbarpflanzen klettern. Sehr schön im Vordergrund von Rabatten oder über Mauerbrüstungen hängend. weiter ...
Von der amerikanischen Staudengärtnerei Northwind stammt diese aufregende Sorte, die wir wegen ihres straff aufrechten, säulenhaften Wuchses und der frischen, blaugrünen Blattfarbe ausgewählt haben. Die feste, fast wachsartige Blattsubstanz bedingt eine ganz hervorragende Trockenheitsverträglichkeit. Dieses absolut unverwüstliche Gras bleibt bei jeder Witterung und durch alle Jahreszeiten hindurch aufrecht wie kaum ein anderes. Ausgesprochen robust und mit einer leuchtend goldgelben Herbstfärbung. Als hohe Struktur- und Akzentpflanze hat sie eine ausgeprägt architektonische Wirkung. weiter ...
VII-VIII (mittel) :: 100 :: B2-3 so-hs cremeweiß mit rosa
Die großen cremeweißen Blüten mit den zartrosa Röhren verleihen dieser aus Belgien stammenden mittelhohen Sorte einen sanften Charme. Die mittelgroßen Blüten haben kein Auge und können je nach Witterung zartrosa überhaucht erscheinen. Die Sorte hat eine gute Standfestigkeit, blüht lange und ist gesund. Perenne-Empfehlung!weiter ...
Art.-Nr.: 62002-101 9 cm Topf (0.5 l)
Fragen
Kundenfrage vom 05.10.2010:
Das Laub einiger Phloxe bekommt im Jahresverlauf braune Flecken. Erst sind es nur ein paar Blätter, dann ein Stängel, dann mehrere Stängel. Das könnte doch ein Pilz sein.
Was kann man dagegen tun? Ganz vertrocknete Stängel schneide ich heraus. Vorbeugung wie möglich? Ein Pilzmittel spritzen wäre für mich in Ordnung. Aber welches?
Unsere Antwort vom 07.10.2010:
Es dürfte sich um Septoria handeln - eine Blattfleckenkrankheit, die an Phloxen häufig vorkommt.
Wichtige Vorbeuge-Maßnahmen sind:
- nicht abends gießen (Laub sollte nicht längere Zeit nass sein)
- luftiger Stand der Pflanzen
- ausreichende Nährstoffversorgung
- ggf. vorbeugend Stärkungsmittel (wie Neudovital) anwenden
- stark befallenes Laub bzw. komplett befallene Triebe entfernen
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.