Bei uns beginnt diese sehr bewährte Sorte den Blütenreigen der fast weißen, geäugten Phloxe. Zartrosa überlaufene Blütenblätter gruppieren sich um ein dunkelrosa Auge. Die recht großen Einzelblüten fallen durch ihre perfekte Form auf. Dazu gibt es noch allerfeinsten Phloxduft in Fülle.
Die Blütenfarbe ist wie bei allen hohen Phloxen witterungsabhängig. In heißen Sommern können die Blüten mehr rosa getönt sein. 'Europa' ist sehr wüchsig und robust. Die Sorte wurde bereits 1910 von Wilhelm Pfitzer gezüchtet und gehört somit zur exklusiven Runde der historischen Pflanzen.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Der Hohe Sommer-Phlox bevorzugt eher niederschlagsreiche, kühle Standorte mit lehmigen, nährstoffreichen Böden und absonnige oder lichtschattige Standorte. Viele Sorten sind jedoch anpassungsfähig und kommen mit jedem gut mit Nährstoffen versorgten Gartenboden zurecht, der etwas Feuchtigkeit speichern kann. An stark beschatteten Standorten gedeiht Sommer-Phlox schlechter und blüht nur spärlich. Phlox paniculata liebt lockeren, durchlässigen Boden, Frühjahrsfeuchtigkeit und einen möglichst luftigen Pflanzplatz, damit die Blätter gut abtrocknen können. Für eine schützende und nährende Mulchdecke ist er - als eher flach wurzelnde Staude - äußerst dankbar. Am zusagenden Standort ist Phlox paniculata langlebig und robust. Er ist extrem winterhart und übersteht selbst sehr strenge Winter und Spätfröste völlig unbeschadet. Er eignet sich wunderbar zum Schnitt und kann mit seinen duftenden Blütenbällen einen ganzen Raum mit Wohlgeruch erfüllen.
Phlox paniculata braucht insbesondere im April und Mai ausreichend Feuchtigkeit, um sich optimal zu entwickeln und um gesund zu bleiben. Deshalb empfehlen wir, in dieser Zeit bei Trockenheit den Wurzelbereich ausgiebig zu wässern. Insbesondere bei größeren Beständen ist es sinnvoll, im Juni einen Teil der Triebe im oberen Drittel auszubrechen. Die sich aus den Blattachseln entwickelnden Nebenblütenstände bringen eine Fülle kleinerer Dolden mit späterer Blütezeit hervor.
Bei einer ganzen Reihe von Sorten kommt es zu einer Nachblüte, wenn abgeblühte Rispen möglichst bald ausgebrochen werden. Das Ausbrechen der abgeblühten Rispen ist auch wichtig, weil fast alle Phlox paniculata-Sorten Samen ansetzen. Die Sämlinge sind zwar meist gut wüchsig, enttäuschen jedoch in ihren Sorteneigenschaften absolut. Nach sechs bis acht Jahren Standzeit empfiehlt es sich, Phlox paniculata-Sorten komplett aufzunehmen und zu teilen, um sie zu verjüngen.
Phlox reagiert ausgesprochen sensibel auf Klima, Standortbedingungen und Bodenverhältnisse. Blühbeginn, Blütezeit, Blütengröße, Farbenausprägung der Blüten und auch die Wuchshöhe können schon unter leicht veränderten Bedingungen erheblich variieren.
= Calamogrostis arundinacea var. brachytricha IX-XI :: 70-100 :: Fr/GR2 so silbrig-rosa
Sehr dekoratives Gras aus Ostasien mit großen, walzenförmigen, silbrig-rosa Blütenähren und straff aufrechtem Wuchs. Die überhängenden Blätter erscheinen zeitig im Frühjahr und zeigen im Herbst oft einen Bronzeton (Foto). Die im September erscheinenden filigranen, fedrig und locker wirkenden, haltbaren Blütenrispen fangen den Tau ein und lassen die Tropfen funkeln. Das Diamantgras eignet sich für naturnahe Pflanzungen und Beete gleichermaßen. Es gedeiht besonders gut auf mäßig feuchten Böden, die nicht längere Zeit austrocknen. weiter ...
'Schneeriesin' hat sich mit ihren rein weißen, leuchtenden Kandelabern schon in so mancher Staudenrabatte bewährt, seit Karl Foerster sie 1956 entdeckt und eingeführt hat. weiter ...
Farbintensive Auslese mit ansehnlichen waagerechten, nur leicht zurück gebogenen Zungenblüten. Straff aufrechter Wuchs mit wenig verzweigten Blütenständen und langer Blütezeit. weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.