Diese Sorte ist das weiß blühende Gegenstück zu 'Clouds of Perfume'. Die schön geformten Blüten sind relativ groß. Die weiße Grundfarbe der Blüten ist mit einem zarten, bläulich-violetten Schimmer überzogen. Sie hat eine sehr lange Blütezeit und einen würzigen, guten Phloxduft. Diese sehr empfehlenswerte Sorte ist ausgesprochen vital, recht wüchsig und blüht reich und lange.
Bei uns beginnt die Blüte meist Mitte April und dauert in kühlen Jahren bis Anfang Juni. Die weithin leuchtende Blütenfarbe wirkt besonders schön in halbschattigen Bereichen und hellt diese auf. Um den Namen dieser Sorte gibt es einige Verwirrung. Sie wurde 1992 unter dem Namen 'May Breeze' von Piet Oudolf eingeführt, kam jedoch relative schnell - vor allem in Amerika - unter dem Namen 'White Perfume' in den Handel. Wir haben uns für die Bezeichnung 'White Perfume' entschieden, die unserer Meinung nach dem wundervollen Duft besser gerecht wird und die ideale Partnerschaft zu 'Clouds of Perfume' betont.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Den jährlichen Blütenreigen unseres Phlox-Angebotes eröffnet der Waldphlox. Die früheren Sorten haben ihren Blüteschwerpunkt in der zweiten Aprilhälfte; später blühende Sorten entfalten ihre Blütenpracht in der ersten Maihälfte. Durch extrem milde Winter und/oder ein sehr warmes Frühjahr kann sich die Blütezeit auch weiter nach vorn verschieben. Die an den Spitzen der Triebe dicht an dicht erscheinenden, wohlgeformten Blüten wirken schwebend. Besonders in den Abendstunden verströmt "Sweet William", wie der Wald-Phlox in Amerika genannt wird, einen intensiven, betörenden Duft, der an Geißblatt oder auch Flieder denken lässt. Für kleine Frühlingssträuße sind die duftenden Blüten unentbehrlich.
Sehr schön wirkt Wald-Phlox im lichten Gehölzschatten oder als Unterpflanzung von nicht zu konkurrenzstarken hohen Stauden, von deren Schattenwurf der kleine Phlox im Sommer profitieren kann. Er gedeiht auch in der vollen Sonne und blüht dort überreich, jedoch setzt dieser Standort im Frühjahr hohe Niederschläge oder eine ausreichende Bewässerung voraus. Wald-Phlox ist auch hervorragend geeignet, um in Staudenrabatten zwischen und hinter den austreibenden, später hoch wachsenden Stauden für frühe Blütenpracht zu sorgen. Dabei sind Kombinationen mit Stauden, die in Bodennähe nur wenige Blätter besitzen, wie Pfingstrosen, Astern, Eupatorium oder Stauden-Sonnenblumen und Rudbeckia besonders empfehlenswert.
Wie alle Phloxe liebt Wald-Phlox tief aufgelockerte, humose Böden und mag keine Staunässe. Er bevorzugt halbschattige, frische Standorte mit lehmigen, nicht zu nährstoffarmen Böden. Frühjahrstrockenheit wird nicht gut vertragen. Sommertrockenheit ist dagegen kein Problem, da Wald-Phlox nach der Blüte bis zum Herbst ohnehin eine Ruhepause einlegt. Von Nachbarpflanzen möchte er nicht so stark bedrängt werden. Nach der Blüte die Pflanzen bitte bis zum Boden zurückschneiden - dadurch erhalten Sie vitale, sortenreine Pflanzen. Leider ist der frische Austrieb im Frühjahr oftmals ein Leckerbissen für Schnecken. Davon abgesehen ist Wald-Phlox sehr gesund und nicht anfällig für Mehltau oder Älchen.
Während der Blütezeit verströmt dieser kleine Phlox 'Wolken von Duft'. Besonders in den Abendstunden, bei warmem Wetter und Windstille ist der Duft sogar in einigen Metern Entfernung deutlich wahrnehmbar. Der herrliche, weit schweifende Wohlgeruch erinnert an Geißblatt. weiter ...
Dieses bei uns in den Bergwäldern heimische Waldgras erfreut uns vor allem mit seinen hübschen weißen "Blütenpuscheln'", die in feinem Kontrast zu den bewimperten, immergrünen Blättern stehen. Es bevorzugt frischen Lehmboden, kommt aber im Garten auch mit trockenen, selbst absonnigen Plätzen zurecht. Für durchlässige, nicht zu kalkreiche Standorte im lichten Schatten, auch für Steinanlagen in Verbindung mit Gehölzen geeignet. Luzula nivea wird mit den Jahren immer schöner. Die Blüten wirken fabelhaft apart in Sträußen. weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.