Dieser außerordentlich attraktive kleine Phlox mit dem gedrungenen Wuchs unterscheidet sich deutlich von allen anderen Sorten von Phlox divaricata. Die Blüten fallen durch ihre außergewöhnlich leuchtende Farbe auf: Tiefviolette Blütenröhren und ein intensiv purpurviolettes Auge kontrastieren mit schimmernden, lavendelblauen bis hellvioletten Blütenblättern.
Während die anderen Wald-Phloxe ihre Blütentriebe aufrecht und schwebend tragen, hat 'Chattahoochee' einen gedrungenen, fast kriechenden Wuchs mit niederliegenden Blütentrieben. Diese einzigartige Kostbarkeit unter den Wald-Phloxen blüht erst, wenn die meisten anderen Sorten von Phlox divaricata bereits verblüht sind. Dadurch und wegen der beeindruckenden, sehr auffallenden Blütenfarbe ist er besonders wertvoll. Der Chattahoochee-Phlox erhielt seinen Namen nach dem gleichnamigen Flusstal in Georgia und Nord-Florida, in dem er gefunden wurde. Der gedrungene Wuchs legt die Vermutung nahe, dass sich bei dieser Sorte noch eine andere Wildart, evtl. Phlox pilosa, eingekreuzt hat. Bei uns ist 'Chattahoochee' recht anspruchsvoll in der Kultur und nicht immer langlebig. Jedoch lohnt die faszinierende kleine Pflanze mit den leuchtenden Blüten ein intensives Bemühen!
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Den jährlichen Blütenreigen unseres Phlox-Angebotes eröffnet der Waldphlox. Die früheren Sorten haben ihren Blüteschwerpunkt in der zweiten Aprilhälfte; später blühende Sorten entfalten ihre Blütenpracht in der ersten Maihälfte. Durch extrem milde Winter und/oder ein sehr warmes Frühjahr kann sich die Blütezeit auch weiter nach vorn verschieben. Die an den Spitzen der Triebe dicht an dicht erscheinenden, wohlgeformten Blüten wirken schwebend. Besonders in den Abendstunden verströmt "Sweet William", wie der Wald-Phlox in Amerika genannt wird, einen intensiven, betörenden Duft, der an Geißblatt oder auch Flieder denken lässt. Für kleine Frühlingssträuße sind die duftenden Blüten unentbehrlich.
Sehr schön wirkt Wald-Phlox im lichten Gehölzschatten oder als Unterpflanzung von nicht zu konkurrenzstarken hohen Stauden, von deren Schattenwurf der kleine Phlox im Sommer profitieren kann. Er gedeiht auch in der vollen Sonne und blüht dort überreich, jedoch setzt dieser Standort im Frühjahr hohe Niederschläge oder eine ausreichende Bewässerung voraus. Wald-Phlox ist auch hervorragend geeignet, um in Staudenrabatten zwischen und hinter den austreibenden, später hoch wachsenden Stauden für frühe Blütenpracht zu sorgen. Dabei sind Kombinationen mit Stauden, die in Bodennähe nur wenige Blätter besitzen, wie Pfingstrosen, Astern, Eupatorium oder Stauden-Sonnenblumen und Rudbeckia besonders empfehlenswert.
Wie alle Phloxe liebt Wald-Phlox tief aufgelockerte, humose Böden und mag keine Staunässe. Er bevorzugt halbschattige, frische Standorte mit lehmigen, nicht zu nährstoffarmen Böden. Frühjahrstrockenheit wird nicht gut vertragen. Sommertrockenheit ist dagegen kein Problem, da Wald-Phlox nach der Blüte bis zum Herbst ohnehin eine Ruhepause einlegt. Von Nachbarpflanzen möchte er nicht so stark bedrängt werden. Nach der Blüte die Pflanzen bitte bis zum Boden zurückschneiden - dadurch erhalten Sie vitale, sortenreine Pflanzen. Leider ist der frische Austrieb im Frühjahr oftmals ein Leckerbissen für Schnecken. Davon abgesehen ist Wald-Phlox sehr gesund und nicht anfällig für Mehltau oder Älchen.
Während der Blütezeit verströmt dieser kleine Phlox 'Wolken von Duft'. Besonders in den Abendstunden, bei warmem Wetter und Windstille ist der Duft sogar in einigen Metern Entfernung deutlich wahrnehmbar. Der herrliche, weit schweifende Wohlgeruch erinnert an Geißblatt. weiter ...
Verträgliches, kleines Waldgras mit netter, früher Blüte für eher kalkarme, humusreiche und lehmige Böden. Die heimische Schatten-Segge bildet einen immergrünen, dichten Horst mit überhängenden Blättern. weiter ...
Mit seinen rot gefärbten Stängeln und Blütenstielen hebt sich 'Woldemar Meier' ganz deutlich von anderen Geißbart-Sorten ab. Auch bleibt die Sorte mit 30 cm hohem Laub, und bis 60 cm hohen Blüten eher niedrig. Sie liegt in der Höhe zwischen der Art und der mittelhohen Sorte 'Johannifest'. 'Woldemar Meier' ist eine weibliche Sorte, d.h. nach der Blüte entstehen die ansehnlichen Fruchtstände, die bis in den Winter hinein als Strukturbildner im Garten fungieren können. weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.