Faszinierend an dieser relativ niedrigen, recht langsam wachsenden Sorte von Friedrich Camehl ist ihre auffällige Laubfärbung: Die blaugrünen Blätter sind ganzjährig an den Spitzen burgunderrot getönt. Im Herbst intensiviert sich die Färbung noch. Auch auf Gräbern ist dieses Gras eine wertvolle Akzentpflanze und ein schöner Solitär. Sieht besonders eindrucksvoll mit hohen, dunkellaubigen Fetthennen aus.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Rutenhirsen sind locker horstig wachsende, aufrechte Ziergräser, die sich vom Sommer bis in den Spätherbst mit zarten, schleierartigen Blütenständen schmücken. Das natürliche Verbreitungsgebiet liegt im mittleren und östlichen Nordamerika, wo sie in Hochgrasprärien bestandsbildend vorkommen. Einige Sorten verfärben sich ab Sommer von den Blattspitzen her leuchtend kupferrot, was ihnen auch den Namen Kupferhirse eingebracht hat. Sie gedeihen besonders gut in voller Sonne und in nicht zu trockenem Boden. Mit dem aufrechten, filigranen Wuchs lassen sich kontrastreiche Pflanzungen schaffen. In Nordamerika werden sie wegen der lichten, schleierartigen Wirkung gerne auch großflächig verwendet. Etablierte Pflanzen vertragen Trocken- und auch Nässeperioden recht gut. Rutenhirsen eignen sich auch für Pflanzgefäße und sind wertvoll für den Schnitt.
Diese Sorte mit ihren dunklen, purpurroten Blüten hat eine mittlere bis späte Blütezeit. Ihre farbintensiven Blüten sind weithin sichtbar und überzeugen durch ihre immense Leuchtkraft. Ein wahrer "Star" unter den Kissen-Astern. weiter ...
VIII-X :: 50-60 :: Fr1/St/FS/B1-2 so leuchtend dunkelrot
Besonders attraktive, wüchsige Sorte der hohen Fetthenne mit prächtigem Gesamtbild. Sehr ähnlich zu 'Herbstfreude', aber kompakter wachsend und mit sehr großen Blütentellern. weiter ...
Diese schöne, kugelige Zwerg-Sorte mit ihren purpurvioletten Blüten eignet sich vor allem für den Beetvordergrund. Bei dieser außergewöhnlichen und standfesten Raublatt-Aster handelt es sich um einen Naturfindling. weiter ...
Diese robuste, wüchsige Sorte mit intensiv violett-rotem Winterlaub mit fast metallischem Schimmer ist an der gleichnamigen Schweizer Fachschule für Gärtner ausgelesen worden. Die Blüten erscheinen relativ spät, weshalb sie auch für spätfrostgefährdete und raue Gegenden gut geeignet ist, und sind reich verzweigt. Als ganz hervorragende und zuverlässige Blattschmuckstaude empfehlen wir sie auch für größere Pflanzgefäße - ab 15 Liter Erdvolumen. Das Foto zeigt 'Oeschberg' im Februar - unbeeindruckt von winterlicher Kälte. weiter ...
Art.-Nr.: 50305-102 11 cm Topf (1 l)
Fragen
Kundenfrage vom 16.05.2012:
Sät sich dieses Gras aus? Würde gerne 2 davon auf einem Grab verwenden und möchte auf gar keinen Fall, dass sich das Gras auf anderen Gräbern aussät. Oder ist - auch in Hinsicht auf die Rotfärbung - eine andere Sorte empfehlenswerter?
Unsere Antwort vom 18.05.2012:
Panicum virgatum 'Heiliger Hain' sät sich bei uns nicht aus. Die Sorte mit der spektakulärsten Rotfärbung ist 'Shenandoah'.
Kundenfrage vom 02.07.2010:
Ist diese Rutenhirse dann sozusagen immergrün und braucht nicht geschnitten werden?
Unsere Antwort vom 19.07.2010:
Nein, die Rutehirse ist nicht immergrün. Sie stirbt im Winter (oberirdisch) ab und sollte im Frühjahr zurückgeschnitten werden.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.