Hier stellen wir Ihnen die wohl schwärzeste Staude vor: Die schmalen Blätter des Schwarzen Schlangenbarts sind immergrün und schmücken auch im Winter. Die im Hochsommer erscheinenden weißlichen, außen rosa überlaufenen Blütchen bilden einen tollen Kontrast zum schwarzen Laub. Im Herbst schmückt sich diese aparte Besonderheit mit blauschwarzen Beeren. Besonders dramatisch wirkt diese schwarze Staude auf einer weißen Kiesabdeckung.
Die sehr langlebige Staude sieht das ganze Jahr über sehr ansprechend aus und hält es sehr lange Zeit am selben Standort aus. Auf halbschattigen bis schattigen Standorten bildet sie mit der Zeit durch kurze Ausläufer lockere Teppiche. Der Schwarze Schlangenbart ist sicher winterhart. Bei Kahlfrösten und Wintersonne sind die schwarzen Blätter für einen Schutz mit etwas Reisig dankbar.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Kundenfrage vom 21.04.2011:
Kann ich den Schlangenbart düngen und wenn ja wie und wann?
Unsere Antwort vom 21.04.2011:
Ophiopogon planiscapus 'Nigrescens' ist für eine leichte Düngergabe im Frühjahr (z.B. eine handvoll Hornspäne) dankbar.
Kundenfrage vom 16.02.2011:
Sind die Beeren giftig oder ungenießbar? Ist Verwendung in Freiflächen von Kindergärten möglich?
Unsere Antwort vom 16.02.2011:
Leider können wir nicht mit Gewissheit sagen, ob die Beeren von Ophiopogon planiscapus 'Nigrescens' ungiftig sind. Der Schlangenbart wird in diversen Quellen nicht als Giftpflanze aufgeführt.
Vergewissern Sie sich am Besten bei der Informationszentrale gegen Vergiftungen (0049 (0) 228 19 240). Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft.
Kundenfrage vom 26.10.2010:
Kann man den Schlangenbart jetzt noch pflanzen, oder ist es im Frühjahr besser?
Unsere Antwort vom 28.10.2010:
Auf eine Pflanzung im allzu späten Herbst sollten Sie besser verzichten. Bei Kahlfrösten ist die Pflanze gefährdet, unter Frosttrocknis zu leiden. Und da junge Pflanzen noch nicht so gut eingewachsen sind, ist die Gefahr für sie größer. Eine Abdeckung/Schattierung wäre dann unabdingbar.
Kundenfrage vom 29.04.2010:
Wieviele Exemplare benötigt man für eine Dachfläche von 90 qm? Und geht das überhaupt, wenn kein Schatten da ist?
Unsere Antwort vom 29.04.2010:
Wie Sie unseren Detailinfos entnehmen können, bevorzugt Ophiopogon halbschattige Standorte. Auf den "üblichen", sonnigen Dachflächen dürfte die Pflanze ziemlich sicher Probleme bekommen (zu sonnig, zu frei und ungeschützt, zu trocken, zu "magerer" Substrataufbau etc.) Vorstellbar wäre allenfalls eine Dachbepflanzung in einem sehr geschützten, teils beschatteten Innenhof oder dergleichen ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.